Sonntag, 7. Februar 2010

Neues von der Mea Shearim Mutter

B"H

Seit dem Sommer beschäftigt uns die wegen Kindesmisshandlung angeklagte Mea Shearim Mutter. Sie wurde beschuldigt, ihren dreijährigen Sohn fast zu Tode gehungert zu haben. Aufgrunddessen kam es in Mea Shearim zu wilden Demonstrationen gegen die Stadtverwaltung sowie das Hadassah Ein Kerem Krankenhaus.

Dann kam die Mutter vor das Jerusalemer Bezirksgericht und vor drei Monaten gebar sie einen weiteren Sohn. Seit der Geburt jedoch liegt die Frau darnieder und behauptet, sie könne nicht mehr laufen. Derzeit befindet sie sich im Hadassah Har HaZufim Krankenhaus.

Ihr jüngster Sohn kam als Frühgeburt zur Welt und erst am vergangenen Montag konnte die Beschneidung (Brit Milah) stattfinden, da der Junge die 3kg Grenze erreichte.
Ob die Zeremonie jedoch von so großer Feierlichkeit überschattet war ?
Die Mutter liegt im Krankenhaus und einige der älteren Kindern befinden sich beim Großvater in England. Der Sohn, der misshandelt worden sein soll, lebt bei seinem Onkel in Beit Shemesh.
Immerhin kamen der Rebbe der Toldot Aharon sowie seine Frau zur Beschneidungszeremonie des kleinen Yaakov Dov.


Alle Details zum Fall HIER !


Kommentare:

shoshi hat gesagt…

Mich würde vor allem interessieren: wie geht es dem misshandelten Buben jetzt? Wiegt er noch immer so wenig oder entwickelt er sich normal?

Miriam Woelke hat gesagt…

B"H

Gleich nachdem er der Mutter abgenommen und ins Krankenhaus verfrachtet worden war, nahm er, laut Presse, zu. Man sah ihn ja essend auf dem Bett sitzen.

Anscheinend entwickelt er sich normal. Mehr dringt nicht an die Oeffentlichkeit.

shoshi hat gesagt…

Ach so. Ja, das wusste ich auch...

Ich habe gedacht, du kommst da an spezielle Informationen heran.

Wenn die Toldot Aharon beweisen wollen, dass die Mutter nicht schuld ist, weil das Kind WIRKLICH krank war, so wäre der beste Beweis, wenn er jetzt, nach der Entlassung noch immer nicht signifikant zugenommen hätte.

Dann könnte es wirklich sein, dass er an einer mysteriösen Magen- oder Verdauungs- oder Stoffwechselkrankheit leidet und dass die Aerzte es tatsächlich nicht geschafft haben, diese richtig zu diagnostizieren.

Wenn er heute pumperlgesund ist und sich prächtig entwickelt, dann spricht alles für die These der Misshandlung durch die Mutter.

Miriam Woelke hat gesagt…

B"H

Niemand aus Mea Shearim redet ueber die Mutter. Nicht zu einem Aussenstehenden, sondern wenn, dann nur im engsten internen Kreis.

Die Toldot Aharon sagen, dass die Aezrte den Kleinen faelschlicherweise einer Krebsbehandlung unterzogen und er deshalb abnahm. Von daher ist gerade der beste Beweis, wenn er nach der Krankenhausentlassung zunimmt. Was er ja auch tut.

Allerdings nachm er schon im Krankenhaus zu. Nach der Verhaftung der Mutter; wobei man hier argumentieren kann, dass das Krankenhaus die falsche "Krebsbehandlung" absetzte.

shoshi hat gesagt…

Also wenn die Tatsache, dass wir nichts Gegenteiliges gehört haben, darauf schliessen lässt, dass es ihm gut geht und dass er sich normal entwickelt, dann nehme ich das als Zeichen dafür, dass die Berichte über die Misshandlung durch die Mutter zutreffen...

Miriam Woelke hat gesagt…

B"H

Ich glaube ganz einfach, dass die Mutter psychologische Hilfe bekommen sollte, um den Kern des Propblemes zu finden. Aber das wird sicher von ihr abgelehnt.