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Samstag, 21. Februar 2009

Slonim Sidur

B"H

Bezüglich meines englischen Blogs fragte mich ein Leser nach der NUSSACH der
Chassidut Slonim.

Wer sich nicht gerade zu sehr mit dem Chassidismus bzw. den chassidischen Gruppen beschäftigt, dem mag die Chassidut SLONIM absolut unbekannt sein. In Mea Shearim / Jerusalem hingegen gibt es einige Hunderte von ihnen und sie geniessen unter den dortigen Bewohnern einen äußert guten Ruf. Wobei immer zwischen den Slonim aus Bnei Brak (nahe Tel Aviv) sowie den Jerusalemer Slonim unterschieden werden muss. Im hauseigenen Slang heissen jene in Bnei Brak "die schwarzen Slonim", denn sie sind konservativer als ihre Konkurrenz "der weissen Slonim" in Mea Shearim. Beide Richtungen sind miteinander verfeindet und haben zwei unterschiedliche Rebben, die jedoch der gleichen Familie entstammen.

Gestern abend, am Erev Schabbat, war ich beim chassidischen Tisch der Slonim in Mea Shearim und schaute durch deren Sidur (Gebetbuch). Nicht wenige chassidische Gruppen verfügen über ihre eigenen Sidurim (Gebetbücher), außer, zum Beispiel, die Chassidut Gur (Ger), die kein eigenes Gebetbuch besitzt.
Ein eigenes Sidur zu haben, bedeutet aber keineswegs, dass jetzt eigene Gebete angesagt sind, sondern vielmehr beinhaltet es die regulären Gebete gemäss der Halacha. Was anders ist, sind gewisse Zusätze. Meist kabbalistisch und vor allem chassidisch. Unter anderem Gebete des Kabbalisten Rabbi Yitzchak Luria sowie des Baal Shem Tov.


The Slonimer Rebbe Shmuel Berezovky aus Mea Shearim.



Das Sidur der Slonim heißt "Magen Avraham" und nach oberflächlichem Durchschauen stellte ich zumindest fest, dass es keinerlei zahlreiche dieser Zusätze enthält, sondern eher einem ganz regulären aschkenazischen ARTSCROLL - Sidur ähnelt. Im Slonimer Sidur selbst findet man den Vermerk: NUSSACH SEPHARAD.
"Sepharad" bedeutet stets "chassidischer Ritus". Manche mögen dies mit sephardisch verwechseln, doch die Sepharadim beten nach dem Ritus (Nussach)"Sepharadi". Als die Chassidism ihre eigenen Gebetbücher einführten, nahmen sie eine gewisse Anzahl sephardischer Bräuche an und somit ist das chassidische Sidur der Nussach Sepharad eine Mischung aus aschkenaz und sephardischen Bräuchen und Gebeten.

Freitag, 5. Dezember 2008

Pläne

B"H

Zuerst einmal werde ich diesen Schabbat in Jerusalem verbringen. Besondere Pläne dazu habe ich keine. Die chassidischen Tisch beginnen jetzt im Winter alle relativ früh. Sogar die Belzer fangen schom um 21.30 Uhr mit dem Tisch ihres Rebben an.

Am vergangenen Shabbat war ich mit einer Freundin bei den Slonim. Leider nur noch die letzte halbe Stunde und der Rebbe teilte schon die obligatorischen Früchte am Tischende aus. Die Lieder der Slonim sind etwas behebig, aber naja. Kann halt nicht jeder so tolle Lieder haben wie Belz.

In der nächsten Woche will ich unbedingt zur Shiva (7 - tägige Trauerperiode) bei den Toldot Avraham Yitzchak gehen. Der Schwiegersohn des Rebben, Rabbi Aryeh Leibush Teitelbaum, wurde von pakistanischen Terroristen in Mumbai erschossn.

Ebenso am nächsten Schabbat werde ich bei einem befreudeten Ehepaar der Toldot Avraham Yitzchak in Beit Shemesh sein.

Schabbat Schalom an alle Leser !

Sonntag, 5. Oktober 2008

Zutritt nur für Männer !

B"H

Schabbat Teshuva. Der Schabbat zwischen Rosh HaShana und Yom Kippur.

Am letzten Freitag abend (Erev Shabbat) hegte ich eine gewisse Hoffnung in Mea Shearim auf verschiedene chassidische Tische zu stoßen. Nachdem ein etwas daneben geratener Typ bei Rabbi Mordechai Machlis mit einer zischenden Colaflasche um sich spritzte, hielt der Rabbi eine lange Rede darüber, dass wir bei der Beurteilung von Menschen immer erst ein gewisses Quentchen Zweifel anbringen sollen. Es sollen keine voreiligen Vorurteile entstehen und bevor wir nicht die Hintergründe für eine Handlung kennen, sollten wir von generellen Statements versuchen Abstand zu nehmen. Und das nicht nur vor dem dieswöchigen Yom Kippur.

Nach den Machlises ging ich mit einer Freundin an der Toldot Aharon Synagoge vorbei. Nun fragen sich vielleicht Einige: "Warum immer ausgerechnet bei den Toldot Aharon und nicht einmal bei Belz, Dushinsky, dem Steipler oder Bialer Rebben ? " Meine Antwort darauf ist einfach: "Ich liebe die Toldot Aharon und es sind gerade sie, die ich meist zuerst passiere. Und viele Male gehe ich halt hinein und komme kaum mehr heraus".

Aus der Synagoge drangen Gesänge und es war offensichtlich, dass ein Tisch mit dem Rebben David Kahn im Gange war. Allerdings waren keinerlei Frauen in Sicht, bis auf eine, die ich schon längere Zeit kenne und oft mit ihr rede. Sie stand mit ihrer Tochter im Teenageralter mitten auf der Straße und sie grinste schon als sie mich kommen sah. "Nein, der Tisch sei heute nur für Männer, denn die Frauenempore (Ezrat Nashim) stehe voll Holzbänke für den nahenden Yom Kippur am Mittwoch abend.



Toldot Aharon Frauen mit ihren traditionellen Kopfbedeckungen


Wenn ich keine Informationen verbergen täte, dann garantiert nicht vor dieser Frau. Nicht, dass ich irgendetwas verberge, doch weiß man bei den Toldot Aharon immer noch nicht, dass ich über sie schreibe. Obwohl, vielleicht wissen sie es ja längst, wer weiß.

Einmal traf ich besagte Frau im Stadtteil Nachlaot, gegenüber vom Machane Yehudah Markt. Ich befand mich auf dem Weg zum Waschsalon und begegnete ihr völlig unerwartet. Niemals hätte ich überhaupt jemanden von den Toldot Aharon dort erwartet. In Shilo Street - wer denkt schon daran. Und dann stand ich ihr plötzlich in Hosen gegenüber und ein Entkommen in die Büsche oder so kam nicht in Frage. Sie grinste mich an und sagte HALLO. Ich stand etwas verdattert da und war froh, dass sie so offen reagierte, denn ich bin nicht der Typ, der nur in langen Röcken herumläuft.

Wenige Wochen später traf ich sie beim Tisch des Rebben und wir kamen erneut ins Gespräch, wobei wir jedoch unterbrochen worden sind. Letzten Freitag abend dann traf ich sie mit ihrer Tochter und es begann sofort eine Diskussion. Eigentlich wollten meine Freundin und ich weiter zu den Slonim, doch die Frau brach in einen Redeschwall aus. Und die Tochter stand dem nicht nach.

Wir redeten über die Gruppe und kamen auf das Thema "Neureligiöse - Baalei Teshuva (Juden, die erst im späteren Verlauf ihres Lebens relig. werden) zu sprechen. Komischerweise sind geborene Haredim (Ultra - Orthodo.) ständig der Meinung, dass ich in ein festes relig. Programm gehöre. Nur so könne man letztendlich ausschließlich relig. leben und nicht hier oder dort einmal vorbeischauen. Etwas Festes muß her, sonst sei das ja alles nichts Halbes und nicht Ganzes.

Als ich ihr gestand, dass ich in der Zwischenzeit ziemlich individualitisch geworden bin und mich nicht unbedingt einem Programm unterordnen will, konnte sie meine Worte kaum glauben. Ich erzählte ihr, dass ich einmal selbst in der haredischen Gesellschaft aber, aber irgendwann "Ade" sagte. Obwohl ich die haredische Mentalität sowie Ideologie sehr schätze, bin ich doch nie wieder ein fester Bestandteil der Gesellschaft geworden. Eher mehr modern - orthodox und außerdem trage ich Hosen.

Die Frau listete mir einige Programme auf, denn sie wollte mich irgendwo unterbringen. Woraufhin ich sie fragte, ob denn die Toldot Aharon Newcomer aufnehmen. Leute von außerhalb halt.

Nicht auf mich sei das bezogen. Keinesfalls, doch fragte ich allgemein.

Man zeige sich generell bei den Toldot Aharon nicht allzu begeistert über Neueinsteiger in die Gruppe. Wer von denen sei schon in der Lage, dass recht extreme Leben der Gruppe und deren Gesetze einzuhalten ?

"Für Baalei Teshuva brauche man immer extra Schulen oder Kurse, meinte die Frau. Nicht nur wegen der Religion, sondern weil sie eben das A und O der Gruppe nicht kennen". Sie zeigte sich erstaunt als ich gestand, dass meiner Meinung nach Leute chassidisch geboren werden sollten, denn ansonsten sehe ich sie nicht als richtigen Bestandteil einer Gruppe. Manche mögen sagen, dass sie es im Laufe der Zeit werden, doch glaube ich das nur bedingt. Es ist immer etwas anderes wenn jemand in eine chassidische Gruppe hineingeboren wird, und dessen Eltern, Großeltern, Urgroßeltern, usw. Mitglieder der Gruppe waren.

Sie war überrascht, diese Ansicht gerade von mir zu hören, da ich ihr zuvor von der Moderne berichtete. Andererseits stimmte sie mir voll und ganz zu und bestätigte die Punkte, welche ein Boyaner Chassid einmal bei mir angab. Die Mehrheit derjenigen, welche Mitglied einer chassidischen Gruppe werden wollen, kämen mit den falschen Erwartungen und entweder die Gruppe oder der Betroffene könnte schnell enttäuscht werden.

Beim nächsten Tisch der Toldot Aharon werden wir sicher unser Gespräch fortsetzen.

Auf ging es zu den Slonim, doch auf dort war alles nur auf die Männer ausgerichtet. Das Wetter war warm und so spazierten wir durch den Mart von Mea Shearim und überlegten einen Ganz zur Chassidut Kretchnif. Aber es kam die große Müdigkeit auf und wir machten uns auf den Heimweg. Viele Leute suchten an dem Abend nach Tischen, doch allzu viel war nicht im Angebot.

Am nächsten Mittag gingen wir gerade die Yechezkel Street in Ge'ulah hinunter als wir vor uns einen Pulk Chassidim sahen. Sie umringten einen in der Mitte gehenden Rebben, welcher in einen braunen Kaftan gekleidet war und weiße Socken trug, in welche der untere Teil seiner Kniebundhose überging. Ich machte einen Witz und sagte, dass man jetzt einen PC haben müsse, um den anmarschierenden Rebben zu identifizieren.

Der Pulk bewegte sich aus Richtung der Sadigura Synagoge auf uns zu und dann erkannte ich den Rebben sogar ohne PC. Besser gesagt einen seiner Chassidim. Der Kretchnifer Rebbe aus Jerusalem lief genau an uns vorüber und wir freuten uns, ihn wieder munter herumlaufen zu sehen. Vor drei oder vier Monaten war er in einen Autounfall verwickelt, bei dem er sich die Schulter brach. Das war auch der Grund, warum wir solange nicht bei Kretchnifer Tisch waren, denn wegen der Krankheit des Rebben fand keiner statt. Der Kretchnifer Rebbe redete mit seinen Chassidim und alle lauschten gebannt. Er scheint wieder bei bester Gesundheit zu sein und an Sukkot wird sicher bei ihm etwas geboten werden.

Ob Ihr es glaubt oder nicht, nach dem Anblick des Rebben fühlte ich mich super. Der einzige Rebbe, dem ich einmal so nahe kam, war der Rebbe der Chassidut Nadvorna in Bnei Brak.

Sonntag, 16. März 2008

Chassidischer Tisch Guide Teil 3 - Chassidut Slonim

B"H

Bevor jemand zu fragen beginnt:
In diesem Artikel geht es nur um die Slonim in Jerusalem und (noch nicht) um jene in Bnei Brak bei Tel Aviv.

Als ich vor knapp einem Jahr beschloß, an nur allen möglichen chassidischen Tischen teilzunehmen, erzählte mir ein Freund von den Slonim. Ich solle doch unbedingt einmal bei ihnen vorbeischauen. Ich gebe zu, dass ich bis zu dem Zeitpunkt nie etwas von den Slonim gehört hatte und wurde neugierig. So fragte ich herum und ein haredischer (ultra - orthod.) Bekannter erklärte mir den Weg zum "Wohl Center".

Die Slonim sind eine recht große chassidische Gruppe in Mea Shearim. Sie sind bekannt für Sauberkeit und bei ihnen muß alles glänzen. Andere Einwohner Mea Shearims reissen sogar Witze über sie. Wenn jemand zu sauber ist, heißt es gleich sarkastisch: "Du bist wohl einer von den Slonim ?"

Details zur Geschichte der Chassidut Slonim:
http://zachor.michlalah.edu/english/khila/khila-5.asp

Dennoch reden andere Chassidim natürlich vorwiegend über den Streit der Slonim in Jerusalem mit ihrem Gegenpart in Bnei Brak. Beide Gruppen befinden sich in einer Art Kriegszustand miteinander.Zwei verschiedene Rebben und zwei fast unterschiedliche Gruppenkonzepte. Anscheinend sind die Slonim in Jerusalem moderater als jene in Bnei Brak und daher werden die Jerusalemer "weiße" und die in Bnei Brak ansässigen "schwarze Slonim" genannt.

Die Slonim haben eine direkte Linie zum Baal Shem Tov. Insbesondere auch durch Rabbi Aharon den Großen; dem Gründer der Chassidut Karlin. Bisher habe ich mich leider mit den Slonim noch nicht ausführlich beschäftigt, kenne jedoch ihre Thorakommentare einigermassen. Der derzeitige Slonimer Rebbe (Jerusalem), Rabbi Shmuel Brozovsky, verfasste einen großartigen Thorakommentar mit dem Titel "Darchei Noam". Ein Kommentar, den ich regelmäßig in meiner Thora Parasha (Parashat HaShavua) auf "Hamantaschen" verwende.

Wir alle haben unsere Vorlieben im Leben; es gibt Dinge, die wir mögen und anderes, was weniger unsere Zustimmung findet. Zu manchen Dingen finden wir sofort Zugang bzw. eine Verbindung, und manchmal geschieht das genaue Gegenteil. Und so erging es mir mir den Slonim. Ich habe keine Ahnung warum, aber ich finde zu den Slonim einfach keine Verbindung. In erster Linie nicht zu ihren Niggunim (Melodien) beim Tisch. Nur wenige Lieder mag ich. Ein Chassid (keiner von den Slonim) sagte mir, dass die Lieder irgendwie "schwer" seien. Langsam und auf eine gewisse Weise traurig. Leider fehlen mir die Worte, dies besser zu beschreiben.
All das bedeutet keineswegs, dass ich die Gruppe nicht mag, aber irgendwie tue ich mich schwer mit den Slonim.

Zuerst sagte ich mir, dass ich halt öfters vorbeigehen sollte, damit ich die Leute kennen lerne. Ein guter Gedanke, aber nur ist es so, dass die Frauen der Slonim kaum am chassidischen Tisch teilnehmen. Soweit habe ich kaum eine der Frauen gesehen, geschweige denn mit einer von ihnen gesprochen. Ich bin mir sicher, dass die Slonim tolle Leute sind, aber ich finde einfach keine Verbindung zu ihnen. Nicht zu ihren Lieder, aber doch zu den Lehren ihres Rebben.

Der Rebbe der Slonim in Jerusalem: Rabbi Shmuel Brozovsky



Der chassidische Tisch der Slonim beginnt fast immer gegen 22.00 Uhr (Erev Schabbat) und dauert ca. zwei Stunden.

Rebbe Shmuel Brozovsky verzehrt keine Mahlzeit, sondern legt hohen Wert auf das Singen von Niggunim.

Wie ich schon sagte, es sind kaum Slonim Frauen bei Tisch zu sehen und anwesende weibliche Besucher sind überwiegend junge haredische Mädels von außerhalb. Allem Anschein nach sind die Slonim den Nationalreligiösen sowie den säkuleren israelischen Tischbesuchern gänzlich unbekannt.

Der Gebäudekomplex der Slonim ist recht groß und besteht generell aus der Synagoge und einem weiteren Gebäude, in dem die Tische des Rebben stattfinden. Der gesamte Komplex trägt den Namen "Wohl Center".

Der Männereingang in das "Tischgebäude" ist relativ einfach zu finden; die Ezrat Nashim, der Fraueneingang, hingegen ist leicht zu übersehen. Insgesamt ist es von Vorteil, auf eine weibliche Person zu warten, die einem den Eingang zeigen kann. Nur nicht auf eigene Faust lossuchen, wie meine Freundin und ich es bei unserem ersten Besuch bei den Slonim taten. Wir stürmten in das Gebäude und wurden kurz darauf von drei männlichen Chassidim erspäht, die sich sofort in Richtung Wand umdrehten. Manche Chassidim nehmen es halt ernst, keine fremden Frauen anzuschauen. Ich kann nur hoffen, dass wir nicht zu häßlich waren.

Als ich die Drei aber dennoch nach dem richtigen Eingang befragte, gab man uns per Handzeichen die Richtung an.
An alle Leserinnen: Hütet Euch davor, jemals einen männlichen Slonimer Chassid anzusprechen !!!

Die Tür zur Frauenempore befindet sich links neben dem Männereingang. Sie ist nur von außen zu erreichen.

Wer die Tür findet, der kann die Treppen bis zum letzten Stockwerk hinaufsteigen.

Die Mechitzah (Trennwand zu den Männern) besteht aus Holz und wer einen guten Stehplatz findet, kann alles mühelos überblicken.

Gewöhnlich ist der Tisch mit mehreren Hundert Chassidim überfüllt und männliche Besucher haben es nicht einfach, einen Stehplatz zu finden.

Auch scheint es im Erdgeschoß bei den Männern an der Tür einen Aufpasser zu geben. Immer steht ein Chassid parat und durchleuchtet jeden Besucher mit seinen Blicken. Einmal erlebten wir es, dass ein paar Litvische hereinkamen und schon warnte der "Aufpasser" sie, hier keinen Ärger zu machen. Kann sein, dass die Slonim diesbezügliche schlechte Erfahrungen gemacht haben. Wer weiß ?

Allerdings haben sie einen wunderbaren Brauch bei ihrem Tisch:
Die Chassidim stellen sich nacheinander auf und verbeugen sich vor dem Rebben. Eine tolle persönliche Art, "Gut Schabbes" zu sagen.

Der Slonim - Tisch ist perfekt für all jene, die keine wilden Shows suchen, sondern etwas Ruhiges. Kein großes Getanze oder Herumgehopse. Eher geht es behäbig zu.

Location: Gleich hinter dem Mea Shearim Markt, hinter dem Mosdot Toldot Avraham Yitzchak.