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Montag, 13. Dezember 2010

Beit Warsha - בית ווארשה

B"H

Leider bin ich über den Ministadtteil "Beit Warsha - Warschau Haus - בית ווארשה" in Ge'ulah / Mea Shearim nicht auf dem laufenden. Ich weiss, dass der Hausbesitzer die chassidische Gruppe GUR ist. Der kleine Ministadtteil "Beit Warsha" liegt am Jerusalemer Kikar Shabbat, gleich neben dem Dushinsky Center (am Kikar Supnik). Vor einiger Zeit plante die Gerrer Chassidim den Abriss der "Batei Warsha" und wollten auf dem Grundstück eine haredische Shopping Mall errichten. Gur behauptete, dass einige Mieter des Beit Warsha ihre Mieten nie pünktlich zahlten und es sollte geräumt werden. Tatsächlich kam die Polizei und schmiss die nicht zahlenden Mieter auf die Strasse. Die Edah Charedit flippte aus, denn fast alle Bewohner des Beit Warsha sind Mitglied in der antizionistischen Dachorganisation.

Die Photos machte ich am vergangenen Donnerstag morgen. Total früh am Morgen; noch vor Sonnenaufgang, denn ansonsten darf man dort nicht photographieren.











Photos: Miriam Woelke

Sonntag, 1. August 2010

Yahrzeit des Belzer Rebben Aharon Rokeach

B"H

Heute (Sonntag) ist die Yahrzeit (Todesgedenktag) des vorherigen Belzer Rebben Aharon Rokeach. Rebbe Aharon war der Onkel des derzeitigen Belzer Rebben Yissachar Dov Rokeach. Sein Leben war in Gefahr als die Wehrmacht in Polen einmarschierte und zusammen mit der SS sowie der Gestapo sämtliche Juden umbrachte. Die Gestapo suchte nach dem Belzer Rebbe, doch der entkam nach Ungarn und schliesslich nach Palästina (Israel). Seine letzte Rede bei seinem Tisch in Ungarn im Jahre 1944 ist bis heute mehr als umstritten.



Der Belzer Rebbe Aharon Rokeach , 1877 - 1957, in Marienbad.

Sonntag, 25. Juli 2010

Haredi Graffiti



Graffiti in der Jerusalemer Innenstadt.

Photo: Miriam Woelke

Donnerstag, 29. April 2010

Haredisches Shopping in Jerusalem

B"H


Die haredische Einkaufsstrasse in Jerusalem - Mea Shearim / Ge'ulah:
Schabbat Square - Kikar Shabbat.








Alle Photos HIER !

Dienstag, 10. November 2009

Seltene Rebbe - Photos aus Marienbad

B"H

Auf meinem "Hamantaschen - Blog" veröffentliche ich dieser Tage zahlreiche Photos von chassidischen Rebben, welche vor dem Zweiten Weltkrieg in Marienbad kurten.

Kommentare sowie Angaben zu den auf den Photos gezeigten Personen sind erwünscht !!!

Um alle Photos zu sehen, bitte auf das Label "Historische Photos aus Marienbad" klicken.

Sonntag, 17. Mai 2009

Weitere Photos zur Beerdigung des Rabbi Me'ir Brandsdorfer

B"H

Einer der bekanntesten Rabbis der Edah HaCharedit sowie führendes Mitglied der chassidischen Gruppe Toldot Avraham Yitzchak, Rabbi Me'ir Brandsdorfer, passed away on Wednesday verstarb am vergangenen Mittwoch in Mea Shearim / Jerusalem
Der Beerdigungszug zum Grab auf dem Ölberg begann am Supnik Platz in Mea Shearim / Jerusalem.



Sämtliche Photos können hier eingesehen werden:

http://bhol.co.il/news_read.asp?id=9504&cat_id=2



Montag, 11. Mai 2009

Jerusalem brennt


Mystische Lag Ba'Omer - Feuer in Meron

B"H

Bericht mit Photos vom
Lag Ba'Omer in Mea Shearim (Jerusalem) aus dem vergangenen Jahr (5768 / 2008)

Die Feuer sind die große Tradition des Lag Ba' Omer und natürlich sehen insbesondere die mystikverfallenen Chassidim darin einen Teil Kabbalah. Halb Bnei Brak (nahe Tel Aviv) war nach Meron abgerückt. 400.000 Menschen sollen sich vor dem Grabe des berühmten Rabbi Schimon Bar Yochai versammelt haben. Ich machte mich erst gar nicht auf den Weg, denn was sieht man schon groß bei 400.000 Leuten. Noch dazu, wo eh die Frauen aufgrund der Geschlechtertrennung ganz hinten stehen müssen.

Menschenauflauf in Meron an Lag Ba'Omer

Mit einer Freundin machte ich mich auf und es war nicht schwer, die Feuer zum Lag Ba'Omer zu finden. Im Jerusalemer Sacher Park fand ein riesen Konzert des lokalen Fussballclubs "Beitar Yerushalaim" statt. Der Besitzer Arkadi Gaydamak hatte eingeladen und Tausende Fans trudelten ein. Die Musik dröhnte bis zum Machane Yehudah Makrt herüber. In Mea Shearim hingegen ging es weniger laut zu.
Unser erster Weg führte und vorbei am "Kikar Supnik" in der Strauss Street im haredischen (ultra – orthod.) Stadtteil Ge'ulah. Am Kikar Supnik steht die Jungenschule der chassidischen anti – zionistischen Gruppe "Dushinsky". Und bei Dushinsky feierte man draußen vor der Schule. Ein Feuer war in einer Metalltonne entzündet worden und die Chassidim tanzten drumherum. Die Musik war gräßlich, denn der Sänger war nicht ganz bei Stimme. Aber trotzdem war es recht nett. Auch die Frauen waren anwesend. Einige Meter weiter weg, aber es war okay.

Unsere nächste Station war die Yoel Street im benachbarten ultra – orthod. Mea Shearim. Dort feierte die chassidische Gruppe Satmar ausgiebig. Da Satmar wie bekannt in zwei Rebbes gespalten ist, gehört die Beit Midrasch in der Yoel Street den Anhänger des Rebben Zalman Leib Teitelbaum (New York – Williamsburgh).
Bei Satmar jedoch gingen zu der Stunde um 22.30 Uhr die Feuer schon fast aus. Wenig Männer, doch viele Kinder und Frauen. Überhaupt waren die meisten Haredim (Ultra – Orthod.) ins nordisraelische Meron abgerückt und man sah nicht besonders viele in den Straßen. Dafür hatten wir Frauen freie Bahn und das war endlich einmal etwas Erfreuliches.

Wenige Meter hinter Satmar feierten die Chassidim der Gruppe Karlin – Stolin. Und wer die Karliner kennt, der weiß, dass es bei ihnen die beste Musik gibt. Und so war es dann auch - die chassidische Musik war hervorragend und die Chassidim gut bei Laune. Viele tanzten wie wild in einem Kreis und es war Stimmung angesagt. Außerdem waren einige Breslover Chassidim sowie viele Nationalrelig. anwesend. Wir schossen gerade Photos als hinter uns ein neues Feuer gezündet wurde. Es gab riesige Flammen und zuerst dachten wir, dass ganze Ding würde explodieren. Umherstehende gingen sogar in Deckung. Doch alles brannte schnell nieder und auch hier begannen die Männer um das Feuer zu tanzen. Meistens litvische Haredim.

Der Rebbe der Gruppe Toldot Aharon war mit seinen männlichen Chassidim nach Meron abgerückt und so konnten die Frauen im Hinterhof ungehindert ihre Wäsche aufhängen. Die Stadt war voll mit Qualm und wer seine Wäsche draußen hat, der hatte das Nachsehen. Doch in Toldot Aharon – Hinterhof ging alles seinen gewohnten Gang. Mit viel Wäsche. Heute kehrt der Rebbe samt Anhang zurück und es wird ein chassidischer Tisch stattfinden.

Im Mea Shearim Markt waren gegen Mitternacht die Lichter fast aus. Nur ein Feuer brannte noch; nämlich das der "Neturei Karta".

Ausserdem:
Wir sahen eine älteren Neturei Karta - Chassid, der einem kleinen Junge die Haare schnitt. Am Lag Ba'Omer ist es mystische Tradition, kleinen Jungen am dem 3. Lebensjahr zum ersten Male die Haare zu schneiden.

Und:
Wurden wir von einem litvischen Haredi zu einem Besuch in der lokalen Mea Shearim Synagoge eingeladen. Die Synagoge befindet sich im Mea Shearim Markt und die Männerseite ist toll anzusehen. Mit verzierter Stuckdecke und wunderschönen Kronleuchtern.
Wir gingen hinein und waren jedoch etwas enttäuscht. Wie immer gab es eine Trennwand zur Männerseite und diese bestand aus einem Vorhang. Und so war nicht viel von der Herrlichkeit des Gebäudes auf der Männerseite zu sehen. Trotzdem, wir werden wieder hingehen und diesesmal zum G - ttesdienst.

Kein Qualitätsphoto aber immerhin - Das Lag Ba'Omer - Feuer auf dem Dach der Neturei Karta - Synagogue "Torah Ve'Yirah".


Nahe Karlin - Stolin


Vor der Satmarer Synagoge in Yoel Street (die Anhänger von Rebbe Zalman Leib Teitelbaum)



Im Hintergrund die Satmarer Beit Midrasch / Synagoge in Yoel Street


Nahe Karlin - Stolin






Donnerstag, 30. April 2009

Flagge verbrannt

B"H

Laut der haredischen Site LADAAT verbrannte die antizionistische Neturei Karta zusammen mit einigen Satmarer Chassidim die israelische Flagge.

Tatort: Beit Shemesh (Israel).
Das Flaggeverbrennen findet jedes Jahr zum israelischen Unabhängigkeitstag. Meines Erachtens nach mehr aus Public Relation - Gründen als aus purer Ideologie.




Einige Haredim kleiden sich, der jüd. Tradition zufolge, symbolisch mit einem Sack. Als Zeichen der Trauer. Zusätzlich schmiert man etwas Asche auf die Stirn.


Sämtliche Photos der Demo in Beit Shemesh:

http://ladaat.net/article.php?do=viewarticle&articleid=4769

Montag, 27. April 2009

Der Stadtteil Ge'ulah in Jerusalem

B"H

Bilder aus dem ultra - orthodoxen Jerusalemer Stadtteil Ge'ulah (nahe Mea Shearim).



Malchei Israel Street


Eine ehemalige Kirche diente zuletzt als Armeebasis und steht nun verlassen da. Die Soldaten sorgten dafür, dass Kreuze sowie sämtliche christliche Symbole entfernt wurden.




Photos aus den "Chadrei HaCharedim"
http://bhol.co.il/forum/topic.asp?cat_id=4&topic_id=2614414&forum_id=771

Dienstag, 21. April 2009

Osteuropäische Rabbiner vor und während des Krieges

B"H

Polen 1941: Deutsche Soldaten befahlen Rabbi Chaim Dosman sich mitten auf der Straße zu entkleiden.

Rumänien 1934: Der Vishnitzer Rebbe Israel Hager


Das Begräbnis (Levayeh) des Chafetz Chaim (Rabbi Israel Me'ir HaCohen Kagan) im Jahre 1933

Freitag, 10. April 2009

Die Edah HaCharedit und der "Birkat HaChama"

B"H

Am Mittwoch morgen betete die gesamte jüdische Welt den "Birkat HaChama - Segen der Sonne".

Hier einige Bilder von dem bedeutenden Event:
Die Mitglieder der antizionistischen Edah HaCharedit in Mea Shearim beim "Birkat HaChama".







Dritter von rechts: Der Toldot Aharon Rebbe David Kahn





Sämtliche Photos sind hier zu sehen:
http://bhol.co.il/news_read.asp?id=8995&cat_id=2