skip to main |
skip to sidebar
B"H
Ich bin immer dagegen, sobald Kinder für Ideologien benutzt werden. Egal, was der Grund und das Ziel sein mag.
Kinder der Edah HaCharedit protestierten vor dem Hause des Hadassah Ein Kerem Arztes sowie stellvertretenden Leiters Dr. Ya'ir Birenbaum (Birnbaum). Ich glaube, der der Arzt wohnt im Stadtteil Har Nof (Jerusalem).
Sämtliche Photos sind hier einzusehen :
http://bhol.co.il/news_read.asp?id=10979&cat_id=1
B"H
Ehrlich gesagt, weiss ich nicht mehr, wem ich noch glauben soll. Seit genau einer Woche hackt besonders die säkulere israelische Tageszeitung "Yediot Acharonot" auf den Haredim sowie der jetzt unter Hausarrest stehenden Mea Shearim Mutter herum und heute veröffentlichte die gleiche Zeitung Privatphotos aus dem Photoalbum besagter Familie. Wie das ? Hinzu kommt, dass die vier weiteren Kinder der Frau mit der Zeitung sprachen und zum Ausdruck brachten, dass sie ihre Mutter vermissen und für sie beten.
Da verstehe einer die Welt ! Yediot verfügt offenbar überhervorragende Beziehungen.
Aber nicht nur das geschieht in dem Fall:
Zuviele Personen sind meines Erachtens nach involviert. Da ist zum einen der Sprecher der Mutter, David Zilberschlag, zum anderen derjenige, bei dem sie ihren Hausarrest verbringt, Rabbi Avraham Freulich (Frohlich), der zu den antizionistischen Briskern (dem antizionistischen Zweig der Soloveitchik Familie) gehört.
Zu Brisk habe ich bisher kaum berichtet und muss dies noch irgendwann nachholen. Nur soviel: Das derzeitige Oberhaupt der antizionistischen Dachorganisation "Edah HaCharedit", Rabbi Yitzchak Tuvia Weiss, zählt sich ebenso zu Brisk. Genauso wie ein weiterer "Mutter - Vertreter" namens David Schmidel. Schmidel ist in Mea Shearim bekannt wie ein bunter Hund, denn er ist verantwortlich für die "Chevrat Kadischa - Bestattungen" und zog schon so manche Demo ab, wenn es weltweit um die Zerstörung jüdischer Friedhöfe ging.
Weiterhin stellte die Chassidut Gur ihren Knessetrepräsentanten Yaakov Litzman (stellvertretender Gesundheitsminister) zur Verhandlungsverfügung. Angeblich soll Litzman auch die Kaution für die Mutter gestellt haben. Manche behaupten andererseits, es sei Schmidel gewesen.
Gestern nun fand ein weiterer Anhörungstermin vor Gericht statt und die Mutter wurde zu einer psychologischen Beratung verdonnert. Dies lehnte sie ab, da die Edah HaCharedit sich ausdrücklich gegen zionistische Beschlüsse aussprach. Dann aber schritt der Rebbe der Toldot Aharon ein; jener chassidischen Gruppe, welcher die angeklagte Mutter angehört. Rebbe David Kahn überredete die Mutter den gestern abend stattfindenden Termin bei Psychiater Dr. Yaakov Weil wahrzunehmen. Gegen den Willen der Edah und nun liegen Rebbe und die Edah im Clinch.
Ein jeder des "Beratungsteams" hat seine bestimmte Aufgabe, wobei Freulich als Vermittler zwischen Jerusalems Bürgermeister und der Edah betrachtet wird. Bis Donnerstag bleibt die Mutter noch unter Hausarrest. Unterdessen verkündete das Hadassah Ein Kerem Hospital, dass der misshandelte Junge auf dem Wege der Besserung sei und schon über neun Kilogramm wiege. Er könne bald entlassen werden.
Diese Entscheidung wurde nach einem Treffen zwischen Rabbi Tuvia Weiss und dem Leiter des Hadassah - Krankenhauses, Prof. Shlomo Mor Yosef bekannt gegeben. Seitens der Edah HaCharedit soll es massive Drohungen gegen das Krankenhaus gegeben haben und das Krankenhaus selbst erhöhte die Anzahl seines Wachpersonals. Viele Haredim folgen dem Edah - Aufruf, das Hadassah - Krankenhaus zu boykottieren und, unter anderem, lieber ins Shaarei Zedek - Krankenhaus zu wechseln.
Der Toldot Aharon Rebbe David Kahn gab weiterhin bekannt, dass seine Chassidim an keinerlei weiteren "Pro - Mutter - Demos" teilnehmen werden.
Bemerkenswert, dass der Rebbe endlich einmal ein Machtwort sprach ! Der ganze Fall ist eh schon zum Lokalpolitikum geworden, dennoch ist der Fall weiterhin Nr. 1 in der israelischen Presse.
Soweit zu den letzten Fakten und man muss die Untersuchungsergebnisse des Psychiaters Dr. Weil abwarten.
B"HGestern, am Spätnachmittag, hatte die wegen Kindesmisshandlung angeklagte Mea Shearim Mutter einen weiteren Anhörungstermin vor einem Jerusalemer Gericht. Richterin Shulamit Dotan setzte für heute (Montag) einen weiteren Termin an. Dieser sollte am Morgen stattfinden, doch da Rabbi Frohlich, bei dessen Familie besagte Mutter unter Hausarrest steht, aus persönlichen Gründen keine Zeit hat, wurde der Termin auf den Nachmittag (16.00 Uhr) angesetzt.Es heißt, die Toldot Aharon - Frau sei bereit, sich in sofortige psychologische Behandlung zu begeben. Wenn möglich, soll eine erneute Gefängnishaft vermieden werden. Richterin Dotan soll heute darüber entscheiden und falls diese Entscheidung "erneute Haft" lauten sollte, sind weitere haredische Demos zu erwarten.Der Fall wird in Israel heiß diskutiert und leider sehen die Leute nur eine Seite der Medaille. So jedenfalls wird es ihnen in der Presse präsentiert. Die Haredim fühlen sich verunglimpft, denn immer heißt es "die Haredim", ohne darauf aufmerksam zu machen, dass keineswegs die gesamte Gesellschaft beteiligt ist. Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat schürt die Kluft, denn er will sämtliche Bewohner Mea Shearims verklagen. Sie sollen die beschädigten Ampeln etc. zahlen. Mea Shearim hingegen schmiss ihm Tonnen von Müll vor das benachbarte Bildungsministerium (Kreuzung Mea Shearim / Shivtei Israel Street). Jeder meint mittlerweile, in Foren berichten zu müssen, er sei ein Nachbar der Frau und kenne sie. Sollte die Frau in Mea Shearim oder dem Toldot Aharon Hinterhof leben, ist keiner der Kommentare in den Foren wahr. Jene Leute verfügen 1. über kein Internet gescheige denn PC - Kenntnisse und 2. sind sie der englischen Sprache nicht mächtig. Gruppen, die der "Edah HaCharedit" angeschlossen sind, unterrichten ihre Schulkinder nicht in der englischen Sprache.
B"H
Ist dieses Photo, welches heute von der israelischen Zeitung "Yediot Acharonot" veröffentlich wurde, echt oder nichts weiter als ein Photoshop ?

Ich habe meine Zweifel an der Echtheit, denn das Kind auf dem Bild trägt, wie gesagt, keine Kipa auf dem Kopf noch hat es Pejes (Schläfenlocken). Weiterhin war das veröffentlichte Photo der Mutter nicht echt, denn es handelte sich um alles, nur nicht um eine Frau der Toldot Aharon.
Vielleicht weiß jemand professionell zu sagen, ob es sich hier um ein Photoshop handelt.
B"H
Die säkulere israelische Presse springt nur so auf das Thema "Mea Shearim" und die wegen Kindesmissbrauchs inhaftierte Mutter. Sämtliche Zeitungen sowie der staatliche Rundfunksender "Kol Israel - Reshet Beit" berichten unaufhörlich über die Toldot Aharon Frau.
Ich vermag nicht zu urteilen, ob die Anschuldigungen der Wahrheit entsprechen oder nicht !
Tatsache ist, dass das Hadassah Ein Kerem Krankenhaus vorgibt, die Mutter gefilmt zu haben als sie im Krankenhaus ihr Kind misshandelte. Aufgrund des Videos wurde die Frau in der vergangenen Woche verhaftet. Aktuelle Berichte besagen, dass die Frau noch vor diesem Schabbat aus der Haft entlassen wird, nach Hause darf, aber sich ab sofort einer psychologischen Behandlung unterziehen muss. Ferner ist die Frau im 5. Monat schwanger.Der Vater der Kinder bzw. der Ehemann besagter Frau wurde vom Jugendamt aufgefordert, die weiteren Kinder aufs Amt zu bringen, damit diese befragt werden koennen, ob auch sie von der Mutter misshandelt worden seien. Das Ergebnis lautete, dass der Vater nicht zum Termin erschien und seine Kinder vor der Behörde versteckt. Die antizionistische Dachorganisation "Edah HaCharedit" liess verlauten, dass die Kinder bei einer Familie in Sicherheit untergebracht worden seien, damit sie von keinen Sozialarbeiter gegen die Mutter aufgehetzt werden und diese am Ende noch falsch belasten.
Sagen wir einmal, die Mutter hat ihren 3 - jährigen Sohn misshandelt, warum schritt dann das Hadassah Ein Kerem Krankenhaus nicht früher ein ? Schliesslich war das Kind dort in den letzten zwei Jahren in Behandlung. Ein Arzt wolle schon vor einem Jahr Kindesmisshandlung diagnostiziert haben, aber Anklagen blieben aus. Hat das Krankenhaus versagt ?
Wenn das Video existiert und die Mutter tatsächlich ihren Sohn aushungerte, dann muss sich die haredische Gesellschaft fragen, wie man derlei Geschehnisse verhindern kann. Nicht einfach nur zum Rabbi laufen und hinterher Stillschweigen bewahren. Damit wird weder den Kindern noch den Eltern geholfen. In diesem Falle benötigen Mutter und Kind ganz offen Hilfe.
Seit gestern nachmittag demonstrieren die Mitglieder der Edah HaCharedit und blockierten die Bar Ilan Street (Jerusalem). Müll wurde verbrannt und Steine flogen auf die Polizei. Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat schloss das Jugendamt in Mea Shearim, denn es sollte von aufgebrachten Haredim gestürmt (abgefackelt) werden. Bis auf Weiteres gebe es keine soziale Hilfe im Stadtteil. Eine vollkommene ungerechtfertigte Entscheidung, denn viele Bewohner des Stadtteils nehmen gar nicht an den Demos teil und werden so unschuldigerweise mitbestraft. Warum schlägt Barkat nicht vor, man könne sich an ein anderes Jugendamt in einem anderen Stadtteil wenden ?
Die Demos werden fortgesetzt und der Neturei Karta Vorsitzende von Mea Shearim, Yoelish Kroisz, kündigte kein Nachgeben an.
Was viele Leute nicht begreifen ist, dass es nicht nur um die verhaftete Mutter geht. Vielmehr sieht die haredische Gesellschaft ihre Kinder in Gefahr, wenn da jeder Sozialarbeiter schalten und walten kann wie er will; sprich, einer Familie die Kinder wegnehmen.
Heute zeigt die linksgerichtete säkulere Tageszeitung YEDIOT ACHARONOT ein angebliches Photo von dem Kind auf der Titelseite. Ausgehungert wie aus einem KZ. Die Aufnahme ist verschwommen und meines Erachtens nach ein furchtbarer Photoshop. Erstens trägt der Junge auf dem Photo keine Kipa auf dem Kopf und zweitens hat er keine Pejes (Schläfenlocken). Leider fand ich das Photo noch nicht im Internet !Zusätzlich veröffentlichte die gleiche Zeitung ein Photo einer Frau welche Tehillim (Psalmen) betet. Angeblich soll das die Mutter beim gestrigen Gerichtstermin zeigen. Doch auch diese Frau ist nicht von den Toldot Aharon, sprich das Bild ist falsch und zeigt nicht die Mutter. Die Kleidung der Frau ist nicht die der Toldot Aharon und weiterhin sieht man Haar unter der Kopfbedeckung hervorschauen. Unmöglich bei den Toldot Aharon !Nimmt YEDIOT allen Ernstes an, alle Leser besitzen kein Hirn und bemerken die kleinen Unterschiede nicht ?
Die gestrige Demo in der Bar Ilan Street





Sämtliche Photos können hier eingesehen werden:http://bhol.co.il/news_read.asp?id=10813&cat_id=2Details: JERUSALEM POST
B"H
Bezogen auf die Mea Shearim Demonstration am vergangenen Schabbat:
Die Polizei entfernt hier einen chassidischen Jungen von der besagten Demonstration. Sollte das Photo einen Aufschrei der Entrüstung hervorrufen, da die Polizei nicht gerade zimperlich mit dem Jungen umgeht oder sollte man eher die Eltern anklagen, die da ihr Kind an einer Demo teilnehmen lassen ?