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Montag, 25. Oktober 2010

Toldot Aharon Rebbe macht Havdalah in Boro Park



Der Toldot Aharon Rebbe aus Jerusalem bei der Havdalah (Zeremonie, welche den Schabbat von den Wochentagen trennt und gleich nach Schabbatende zelebriert wird) in Boro Park / New York. Das Video entstand am vergangenen Samstag nach Schabbatausgang.

Freitag, 24. September 2010

Gute Thora Parasha News



B"H

Heute morgen fand ich einen haredischen (ultra - orthodoxen) Laden, wo mir der Inhaber die wöchentlichen Thora Parashot sämtlicher chassidischer Gruppen versprach. Einschliesslich der Toldot Aharon sowie deren Abspaltung, die "Schomrei Emunim". Und das an jedem Freitag. Die ersten Ausgaben bekam ich gleich heute mit heim. Zumindest habe ich von nun ab alles im Original und brauche nicht mehr durch das Internet hasten !



Photos: Miriam Woelke

Donnerstag, 27. Mai 2010

Dienstag, 23. März 2010

Der Toldot Aharon Rebbe in der Agrippas Street


Agrippas Street - Downtown Jerusalem



B"H

Gestern, kurz vor Arbeitsbeginn, ging ich am Spätnachmittag durch die Agrippas Street (Jerusalem) und zu meiner grossen Überraschung sah ich neben mir den Toldot Aharon Rebben in seinem Minibus sitzend. Der hellbraune Minibus befand sich in einem Stau. Der Rebbe sass vorne neben seinem Fahrer und hatte den Fenstervorhang neben sich halb geschlossen. Allerdings sah ich den Rebben von vorne und hatte einen tollen Überblick.

Dienstag, 2. März 2010

Purim 5770 in Mea Shearim

B"H

Gleich vorweg: Mein Purim war hervorragend, obwohl ich gar nicht unbedingt der großartige Purim - Typ bin.

Seit vergangenem Freitag goss es in Jerusalem in Strömen und der Guß setzte sich auch am Sonntag abend fort. So verbrachte ich das Lesen der Megillath Esther (Buch Esther) im Stadtteil Nachlaot (wo ich arbeite und wohne, wenn ich in Jerusalem weile). Nichts war es mit "nach Mea Shearim gehen" und so. Letztendlich landete ich in der (Shlomo) Carlebach Synagoge "Kol Rina". Eine Synagoge, die von vielen amerikanischen Olim besucht werden soll. Dies erwies sich zumindest am Sonntag abend nicht unbedingt als richtig, denn die Mehrheit der weiblichen Wesen auf der Frauenseite waren junge Israelinnen.
Das freakige Carlebach Hippietum ist alles andere als mein Ding, doch die Megillahlesung war einmalig. Der "Baal Koreh" verlas sie perfekt und mit Stimmen verziert. Achaschwerosch, Charvona oder Mordechai bekamen Männerstimmen und Vaschti, Esther sowie Seresch wurden bei Lesen mit Frauenstimmen belegt. Eine tolle Idee !
So wechselte der Baal Koreh von Stimme zu Stimme und dies gelang ihm perfekt.

Das gestrige Jerusalemer "Shushan Purim Essen" verbrachte ich teilweise bei den Machlises. Dort war Highlife, doch traf ich auf alte Bekannte, die ich schon monatelang nicht mehr zu Gesicht bekommen hatte. Am Ende (vor Maariv) sassen wir wenigen Verbliebenen am Tisch des Rabbis und lauschten seinen Stories. Unter anderem die des Linschitzer Rebben, der die Purimspenden an die Armen immer erst einen Tag nach Purim austeilte. Als man ihn nach dem Grund fragte, antwortete der Linschitzer Rebbe, dass an Purim alle die Armen mit Geld beglücken, doch wer tut das schon einen Tag nach Purim ?

Gegen 18.30 Uhr machte ich mich ins nicht allzu weit entfernte haredische (ultra - orthodoxe) Mea Shearim auf. "Shushan Purim" ist in Mea Shearim mitunter DIE Attraktion und viele Synagogen sind offen und die chassidischen Gruppen feiern wild.
Überflüssig zu sagen, dass Tausende auf den Beinen waren. Die Besucherzahl von außerhalb hielt sich erstaunlich in Grenzen. Eine offenbar nichtjüdische blonde Photographin krebste zwar sowohl als auch in "Kol Rina" als auch bei den Machlises herum, doch in Mea Shearim (wo ich sie ebenso sah) machte sie keine besondere Figur, denn sie begriff nicht, dass die Action erst später losgeht. Bleibt nur zu hoffen, dass wir ihre Photos nicht auf christlichen Sites zusammen mit dämlichen Bemerkungen zu sehen bekommen.

Die Chassidut Toldot Aharon begrenzt die Besucherzahl, denn es nimmt überhand und es bleibt kaum Platz für die eigenen Mitglieder; trotz erweiterter Synagoge. Hier war dann auch das Photographieren strengstens untersagt und man hatte ein privates Wachunternehmen vor die Eingänge platziert. Fremde sollten draußen bleiben, doch nach einigen Diskussionen mit einem der Guards wurde ich eingelassen. Gerade richtig um mitzuverfolgen wie ein total betrunkener Chassid auf den Tisch des Rebben David Kahn krabbeln wollte. Der Chassid wurde zurückgehalten und hätte den Vorstoss eh kaum geschafft.
Bei den Toldot Aharon war es übervoll und die Frauen auf der Empore drückten sich die Nasen an der Glasmechitzah (Trennwand) platt.

Meine nächste Station war die Chassidut Slonim gleich um die Ecke. Dort allerdings schienen nur die Männer zu feiern. Rein in den Mea Shearim Markt und zur Toldot Avraham Yitzchak. Resultat: Übervoll und keine Chance irgendetwas zu sehen.

Weiter durch den Markt an eine der zwei Synagogen der "Neturei Karta" vorbei. Dort war tote Hose und die "Torah ve'Yirah" war dunkel. 
 


Die Synagoge einer der zwei Neturei Karta Gruppen in Mea Shearim


Als ich nach einigen Minuten bei der Chassidut Karlin - Stolin (die älteste chassidische Gruppe, noch vor Chabad in Litauen gegründet) ankam, stellte sich heraus, dass man dort erst später zu feiern beginnen wollte. Also ging ich nebendran zur Chassidut Kretchnif. Eine kleinere Gruppe mit einem urgemütlichen Tisch des Rebben. Vor dem eigentlichen Tisch, der gegen 21.00 Uhr beginnen sollte, wurde unten im Erdgeschoss schon gefeiert. Die Chassidim samt Rebbe befanden sich in einem kleineren Raum und die Frauen auf gleicher Höhe nebendran. Ein blauer Vorhang war als Mechitzah (Trennwand) gedacht gewesen, doch wurde der an beiden Enden von den Frauen so verschoben, sodass wir frei Sicht zu den Männern gleich vor uns hatten. Niemand beschwerte sich, denn die Kretchnifer Rebbitzen verschob den Vorhang und somit war alles "offiziell".

Immer wird von den großen bekannten chassidischen Gruppen wie Toldot Aharon oder Karlin - Stolin gesprochen, doch viele kleinere wie Lelov oder Kretchnif fallen durch das Raster. Dabei ist die Kretchnifer Rebbitzen eine extrem nette Frau und einige Male schon sprachen wir zusammen. Auch gestern abend wieder als sie mir berichtete, dass ihr Mann (der Rebbe), nachdem er vor ca. 1,5 Jahren bei einem Verkehrsunfall verletzt worden war, nicht mehr jeden Schabbat einen seiner Tische gibt. Sie lud mich zum später stattfindenden Tisch ein, doch machte ich mich nach einer Stunde im Erdgeschoss auf nach Karlin - Stolin.

Zu Kretchnif:
Der Kretchnifer Rebbe (Jerusalem) hat eine ganz besondere Art zu feiern und zu tanzen und wer ihm zusieht, der wird definitv ziemlich "spiritual uplifted". Viele Männer traten vor ihn und bekamen einen Segen. Zwischendurch tanzte und sang der Rebbe. Ein paar Chassidim tanzten vor ihm auf dem Tisch und die Stimmung war super.

Als ich nebenan bei den Karlinern ankam, sah ich, wie mal wieder draußen vor der Synagoge im Zelt gefeiert wurde. Die Frauen standen daneben oder oben auf der Dachterrasse. Ich war kaum zwei Minuten dort als hinter uns fast mit quietschenden Reifen ein grauer Crysler hielt. Ein paar Chassidim sprangen heraus und rannten zum Festzelt. Einen von ihnen erkannte ich als den Karlin - Stoliner Rebben. So nahe (ca. zwei Meter Entfernung) hatte ich nur einmal den Rebben der Chassidut Ruzhin - Boyan zu Gesicht bekommen. Und einmal den Kretchnifer Rebben nahe Mea Shearim als er mit seinen Chassidim zufuss unterwegs war.

Mein letzter Stopp galt der Chassidut Satmar gegenüber Karlin. In der Vergangenheit hegte ich viele private Kontakte zu Satmar. Das war vor Jahren und noch vor der offiziellen Spaltung und die Ernennung zweier Rebben. Die Kontakte schliefen etwas ein, doch gestern traf ich auf ein bekanntes Gesicht in der Satmarer Synagoge.
Anzumerken sei, dass es sich um die Synagoge des Williamsburgher (New York) Rebben Zalman Leib Teitelbaum handelte. In den USA führen die zwei Satmerer Gruppen nicht selten Privatkriege aus, nachdem sie sich wegen interner Meinungsverschieden spalteten. Zwei Brüder kämpften nach dem Tode des Vaters um die Rebbeposition und keiner von beiden gab nach. Somit ist Satmar nun in zwei Hälften gespalten. Den Rebben der größeren Hälfte, Rebbe Aharon Teitelbaum aus Kiryat Yoel bei New York, sah ich im November 2008 bei einem Satmarer Tisch in Bnei Brak (bei Tel Aviv).

In Satmar ende ich immer auf einer Synagogenbank stehend und so auch gestern wieder. Wer durch die Mechitzah schauen will wenn der Andrang rieisg ist, der stelle sich auf die Bank. Bei Satmar war es voll und ich war, wie schon bei Kretchnif, die einzige von auswärts. Man sagte mir auf Hebräisch (die antizionistischen Satmarer sprechen in der Regel Jiddisch, denn Hebräisch ist die "heilige Sprache" aus dem Gebet und wenn der Meschiach eintrifft). In der Regel scheuen sich die israelischen Satmarer nicht vor dem Hebräischen, die amerikanischen Satmarer hingegen eher.

Bei Satmar gab es freien Mineralwasserausschank und die besten chassidischen Melodien. Unten tanzten die Männer und ein Chassid tanzte auf dem Tisch, wobei er unentwegt Weinbecher austeilte. Wir Frauen bekamen davon nichts und uns blieb das Mineralwasser.
Ich hätte noch viele Stunden herumwandern können, doch ging ich heim und bald ins Bett. Platt vom vielen Stehen und auf den letzten Tag von Pessach wartend, wenn einige chassidische Gruppen wieder feiern.

Purim in Mea Shearim war grandios, wenn man von einigen Besoffenen und den nervigen Knaller absieht.

Donnerstag, 25. Februar 2010

Seret - Vishnitz Rebbe besuchte die Toldot Aharon in Mea Shearim

B"H

Jahrelang sahen sie sich nicht, doch jetzt besuchte der Seret - Vishnitz Rebbe aus Haifa den Toldot Aharon Rebbe in Mea Shearim (Jerusalem).



Zweiter von links: Der Toldot Aharon Rebbe David Kahn in der traditionellen gestreifen YERUSHALMI - Kleidung.




Mitte: Der Seret - Vishnitz Rebbe Eliezer Hager (ein Verwandter der Vishnitzer Rebben Familie Hager in Bnei Brak und Monsey / New York.


Vor fast drei Jahren schrieb ich eine kurze Erklärung zur Chassidut Seret - Vishnitz.

http://hamantaschen.blogspot.com/2007/04/chassidut-seret-vishnitz.html

Zwei kurze Andeutungen zu meinem damaligen Text:

Müsste ich viele meiner Artikel updaten, finde jedoch leider kaum Zeit dazu.
Vishnitz sowie Seret - Vishnitz akzeptieren neue Mitglieder, doch ist die Aufnahmeprozedur, wie fast in jeder chassidischen Gruppe mit Bedingungen verbunden. Wer diesbezüglich Fragen hat, kann diese gerne stellen.


Argumente für und gegen religiöse zionistische Aktivitäten

 

Alle Photos HIER !

Montag, 16. November 2009

Der Anstandsrock gemäss der Edah HaCharedit

B"H

Unterschiedliche Rabbiner versuchen die sogenannte "Pritzut - Unanständige Kleidung der Frau" zu unterbinden. Litvisch - haredische Rabbis setzen alles daran, wenn die Frauen ihrer eigenen Gesellschaft zu kurze Röcke tragen. Gerade das Knie erreichen derlei Röcke und besonders Bnei Brak (nahe Tel Aviv) ist voll mit Läden dieser Modeerscheinung.

Zahlreiche Chabad - Frauen oder Frauen der Chassidut Gur sind nicht gerade immer so anständig gekleidet, wie das von einer chassidischen Frau erwartet wird. Wenn die Verheirateten unter ihnen keine Scheitel (Perücke) tragen täten, würde ein Beobachter kaum denken, dass die Damen haredisch sind. Selbst die nationalrelig. Frauen mit ihren oft bulligen Jeansröcken sehen immer noch anständiger aus als so manche Gerrer (Gur) Frau, die da aufgetakelt daherkommt.

Die antizionistische Dachorganisation "Edah HaCharedit" ist das genaue Gegenteil und ihre Rabbiner legten den passend anständigen Rock für die Frau fest. Zuerst einmal muss der Rock eine Mindestlänge besitzen: Genau 20 cm vom Boden bis zum Rockende.
Die Edah argumentiert (genauso wie übrigens schon der Gründer der extremen chassidischen Gruppe Toldot Aharon, Rebbe Aharon Roth in seinem Buch "Schomer Emunim"), dass eine unanständig gekleidete Frau die Schechinah (Anwesenheit G - ttes) von uns fernhält. Zumindest ist die Schechinah weiter weg als sonst und von daher sind Juden nicht so beschützt wie es sein sollte. Die Folge: Wir haben Probleme; insbesondere mit den anderen Völkern.
Nur durch das Einhalten der Thoramitzwot nähert sich uns die Schechinah und sorgt für das Wohlergehen des jüdischen Volkes.

Neben der optimalen Rocklänge, darf der anständige Rock zusätzlich nicht zu eng am Körper anliegen. Einer Frau ist es verboten, ihre Körperform zu zeigen. Keine engen Klamotten also !
Natürlich sollen die Klamotten auch nicht allzuweit sein und wie ein Sack ausschauen. Und so gibt es Vorschriften, die besagen, dass der perfekte Rock an der Hüfte mind. 10 cm hervorstehen muss. Um die Knie herum sind es gar 55 cm Rockweite.
Je nach dem Körperumfang der jeweiligen Frau.

Ferner versteht es sich von selbst, dass die Frauen der Edah HaCharedit (Satmar, Spinka, Dushinsky, Toldot Aharon, etc.) nur langärmlig tragen. Weiterhin sollten auffällig bunte Farben vermieden werden, denn diese ziehen die Blicke der Männer auf die anständige Frau.
____________________

Warum aber soll nur wieder einmal die Frau schuld sein, wenn G - ttes Schechinah sich entfernt ? Kommt wegen meiner Hose der Meschiach nicht ?


Die koschere Kragenweite der Toldot Aharon Frau:


Dienstag, 3. November 2009

Rebbe Aharon Roth (Rata)



B"H

Eine sehr gute Beschreibung der Chassidut Toldot Aharon und deren Ideologie.
Einige englische Worte jedoch schauen recht seltsam aus und scheinen abgekürzt zu sein.

http://www.2all.co.il/Web/Sites/shomreybrit/PAGE14.asp

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Arkadi Gaydamak & Yoelish Kroisz


Mitte: Arkadi Gaydamak, Links mit weisser Kipa: Yoelish Kroisz

B"H


Rein zufällig fand ich gestern dieses Photo auf einer haredischen (ultra - orthodoxen) News Site. Das Photo zeigt Yoelish Kroisz (Yoel Krauss) von der Chassidut Toldot Aharon (ebenso ist er bei der antizionistischen Neturei Karta mit dabei) sowie den russischen Milliardär Arkadi Gaydamak.


Die Aufnahme entstand ganz offenbar vor der Flucht Gaydamaks vor der israelischen Polizei bzw. seinem Prozess. Geldwäsche und Steuerhinterziehung, so lauten die wesentlichen Anklagepunkte gegen den reichen Gaydamak. Aber auch Frankreich hält seit vielen Jahren einen Haftbefehl gegen den Russen, denn dort hatte er früher einige Jahre verbracht. Die französische Justiz verurteilte Arkadi Gaydamak gestern in Abwesenheit zu sechs Jahren Haft, weil er vor Jahren illegalen Waffen nach Angola verkaufte.


Gaydamak befindet sich nach seiner Flucht daheim in Russland, versprach aber durch seinen Anwalt, zum Prozess in Israel zu erscheinen. Vollkommen säkuler suchten unzählige haredische Yeschivot (Lerninstitute) den Kontakt zum Milliardär, denn der war bekannt für seine bereitwillige Spendenbereitschaft. Immer wenn Gaydamak zu Besuch kam, flogen die Schecks nur so um sich. Spenden mit Tausenden von Dollarn wechselten die Besitzer. Beispiel: Die berühmte MIR Yeschiva in Jerusalem erhielt einen Spendenbatzen von Gaydamak persönlich.


Was also sagt uns demnach das gemeinsame Photo mit Yoelish Kroisz ?

Montag, 26. Oktober 2009

Yoelish Krauss (Kroisz) verhaftet

B"H

Am gestrigen Sonntag verhaftete die israelische Polizei den Toldot Aharon Chassid sowie fuehrendes Mitglied der Neturei Karta in Mea Shearim, Yoelish Krauss (Kroisz).
Folgend dem TV - Bericht über die Toldot Aharon wird er nun von einer Frau beschuldigt, dies am vergangenen Sukkot mit einem Spray bespritzt zu haben, denn die Frau missachtete die üblichen Anstandsregeln auf der Straße.

Details bei Yeshiva World !

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Knallkörper in TOLDOT AHARON



B"H

Die Jerusalem Polizei verhaftete einen 20 - jährigen Haredi, der am Samstag abend (Mozzaei Simchat Thora) Feuerwerkskörper in die Synagoge der Chassidut Toldot Aharon warf. Der Zwischenfall ereignete sich um 3.00 Uhr morgens als die Toldot Aharon Chassidim gerade die traditionellen "Hakafot Schniyiot" zu Simchat Thora feierten. Besagter Haredi gehört einer anderen chassidischen Gruppe an. Die Polizei ermittelt.


Ein seltenes Video und großartige Photos:

http://www.haredim.co.il/ViewArticle.aspx?catID=5&itmID=4071




Sonntag, 11. Oktober 2009

Bild des Tages



Sukkot in Toldot Aharon / Mea Shearim
Photo: Chadrei HaCharedim

Donnerstag, 3. September 2009

Diese Woche in der chassidischen Welt

B"H

Diese Woche in der chassidischen Welt ! Wenn jemand weitere Infos hat, kann er dies gerne kundtun.



Sheva Berachot (7 Tage Segen nach der Hochzeit) in BELZ



DerToldot Aharon Rebbe


Der Sadigura Rebbe



Verlobungsfeier in der chassidischen Gruppe Vishnitz


Einer der Vishnitzer Rebben aus Bnei Brak: Rabbi Israel Hager besucht Ashdod.

Der Gerrer (Gur) Rebbe


Der Sohn des Bialer Rebbe (Bnei Brak) heiratete.



Alle Photos gibt es hier:

http://www.bhol.co.il/news_read.asp?id=11910&cat_id=2

Donnerstag, 30. Juli 2009

Toldot Aharon Rebbe beim Siyum Bereshit

Der Toldot Aharon Rebbe David Kahn beim Siyum (Lernende) des Kommentares zum Buch Bereshit (Genesis) des kabbalistischen Zohar.
Die Rede des Rebben ist in jiddischer Sprache. Ich verstehe kaum ein Wort, denn das ungarische Jiddisch ist oft grauenvoll schwer zu verstehen.


Sonntag, 26. Juli 2009

Der Toldot Aharon Rebbe schreitet erneut ein

Der Toldot Aharon Rebbe David Kahn
Photo & Article: Haredim



B"H

Am vergangenen Donnerstag entschied das Gericht darüber, ob die wegen Kindesmisshandlung angeklagte Mutter weiterhin ihren Hausarrest bei Rabbi Avraham Freulich verbringt oder nach Hause zu ihren Kindern im Hinterhof "Batei Hungarin" darf. Der Toldot Aharon Rebbe David Kahn verkündete zuvor, dass die Familie der Frau den Schabbat vorbereite. Bedeutet, man erwarte die Mutter daheim.


Richterin Shulamit Dotan verstand den Hinweis und erlaubte der Mutter den Heimgang. Trotz Widerspruch der Anklage, denn diese betrachtet die Frau als Gefahr fuer ihre Kinder.

Heute findet eine erneute Anhörung vor Gericht statt !

Mittwoch, 22. Juli 2009

Update: Die unter Hausarrest stehende Mea Shearim Mutter

B"H

Die Online Site HAREDIM berichtet heute, dass das Hadassah Ein Kerem Hospital seine Meinung änderte und nun doch nicht das Kind freigeben will. Jedenfalls nicht solange, bis dass ein richterlicher Beschluß erfolgt, was voraussichtlich erst morgen (Donnerstag) der Fall sein wird, denn dann findet eine neue Anhörung bei Richterin Shulamit Dotan statt. Das Hadassah Krankenhaus täte es lieber sehen, wenn der 3 - jährige Junge zur weiteren Behandlung in das "Schiba" - Krankenhaus in Tel HaShomer gebracht werden würde.


Der Junge vor zehn Monaten
Photo: Haredim.CO.IL

In der Zwischenzeit trafen sich Polizeiabgesandte mit Vertretern der antizionistischen Dachorganisation Edah HaCharedit sowie einer derer führenden Rabbis, Rabbi Shlomo Pappenheim, um weitere Anspannungen abzuwenden. Rabbi Pappenheim gehört ebenso der Chassidut Toldot Aharon an. Jener Gruppe, welche die in Batei Hungarin (Hinterhof in Mea Shearim) wohnende angeklagte Mutter auch angehört.

Bei den Abgesandten der Polizei handelte es sich um Bruno Stein, Eli Teier und Roni Cohen. Von der Edah waren neben Rabbi Pappenheim auch Rabbi Yaakov Roth sowie Rabbi Shimon Weiss anwesend. Der Leiter der Jerusalemer Polize, Aharon Franco, war nicht mit von der Partie und die Edah HaCharedit wirft ihm Ignoranz und Desinteresse vor. Die Edah sowie die Polizei wollen weitere Ausschreitungen vermeiden.

Und nun kommen wir zu einer völlig neuen Meldung:

KIKAR.NET berichtet, dass die "misshandelnde" Mutter gar nicht misshandelt hat !

Kikar.Net zufolge stellten die Hadassah Ärzte die künstliche Ernährund des Kindes selbst ein. Weiterhin behauptet Kikar.Net geheime Dokumente zugespielt bekommen zu haben, welche die angeklagte Mutter in einem unschuldigen Licht erscheinen lassen und das Krankenhaus die Schuld trage.

Der medizinische Bericht



Im Stundentakt erfolgen die News zu diesem Fall, welcher in Israel nach wie vor heiß diskutiert wird. Die Frage bleibt, wem man überhaupt noch was glauben kann; und falls ja, wieviel ?


Die derzeitigen News lauten, dass es mitterweile zwei Lager gibt, die sich bekämpfen. Nein, nicht die Haredim gegen die Säkuleren, sondern vielmehr die Edah - Vertreter David Schmidel und Avraham Freulich gegen den Toldot Aharon Rebben David Kahn sowie den Vermittler Yaakov Litzman (Chassidut Gur). Die Edah - "Fundamentalisten" wollen die Mutter abschirmen und keine psychologischen Behandlungen zulassen.

Ehrlich gesagt, weiß ich oft schon gar nicht mehr, wo ich mit den Berichten beginnen soll. Manche Leser mögen meinen, dieser Blog bestehe nur noch aus dem einen Fall. Mag sein, doch wer etwas lernen will, der tut dies anhand des Falles. Einiges an Realität und Politik zumindest.



Der Vermittler Yaakov Litzman (links) mit Chassidim der Toldot Aharon
Photo: Haredim

Dienstag, 21. Juli 2009

Update: Die wegen Kindesmisshandlung angeklagte Mutter aus Mea Shearim

B"H

Ehrlich gesagt, weiss ich nicht mehr, wem ich noch glauben soll. Seit genau einer Woche hackt besonders die säkulere israelische Tageszeitung "Yediot Acharonot" auf den Haredim sowie der jetzt unter Hausarrest stehenden Mea Shearim Mutter herum und heute veröffentlichte die gleiche Zeitung Privatphotos aus dem Photoalbum besagter Familie.

Wie das ?
Hinzu kommt, dass die vier weiteren Kinder der Frau mit der Zeitung sprachen und zum Ausdruck brachten, dass sie ihre Mutter vermissen und für sie beten.
Da verstehe einer die Welt !

Yediot verfügt offenbar überhervorragende Beziehungen.

Aber nicht nur das geschieht in dem Fall:
Zuviele Personen sind meines Erachtens nach involviert. Da ist zum einen der Sprecher der Mutter, David Zilberschlag, zum anderen derjenige, bei dem sie ihren Hausarrest verbringt, Rabbi Avraham Freulich (Frohlich), der zu den antizionistischen Briskern (dem antizionistischen Zweig der Soloveitchik Familie) gehört.


Zu Brisk habe ich bisher kaum berichtet und muss dies noch irgendwann nachholen. Nur soviel: Das derzeitige Oberhaupt der antizionistischen Dachorganisation "Edah HaCharedit", Rabbi Yitzchak Tuvia Weiss, zählt sich ebenso zu Brisk. Genauso wie ein weiterer "Mutter - Vertreter" namens David Schmidel.


Schmidel ist in Mea Shearim bekannt wie ein bunter Hund, denn er ist verantwortlich für die "Chevrat Kadischa - Bestattungen" und zog schon so manche Demo ab, wenn es weltweit um die Zerstörung jüdischer Friedhöfe ging.

Weiterhin stellte die Chassidut Gur ihren Knessetrepräsentanten Yaakov Litzman (stellvertretender Gesundheitsminister) zur Verhandlungsverfügung. Angeblich soll Litzman auch die Kaution für die Mutter gestellt haben. Manche behaupten andererseits, es sei Schmidel gewesen.

Gestern nun fand ein weiterer Anhörungstermin vor Gericht statt und die Mutter wurde zu einer psychologischen Beratung verdonnert. Dies lehnte sie ab, da die Edah HaCharedit sich ausdrücklich gegen zionistische Beschlüsse aussprach. Dann aber schritt der Rebbe der Toldot Aharon ein; jener chassidischen Gruppe, welcher die angeklagte Mutter angehört. Rebbe David Kahn überredete die Mutter den gestern abend stattfindenden Termin bei Psychiater Dr. Yaakov Weil wahrzunehmen. Gegen den Willen der Edah und nun liegen Rebbe und die Edah im Clinch.

Ein jeder des "Beratungsteams" hat seine bestimmte Aufgabe, wobei Freulich als Vermittler zwischen Jerusalems Bürgermeister und der Edah betrachtet wird. Bis Donnerstag bleibt die Mutter noch unter Hausarrest. Unterdessen verkündete das Hadassah Ein Kerem Hospital, dass der misshandelte Junge auf dem Wege der Besserung sei und schon über neun Kilogramm wiege. Er könne bald entlassen werden.

Diese Entscheidung wurde nach einem Treffen zwischen Rabbi Tuvia Weiss und dem Leiter des Hadassah - Krankenhauses, Prof. Shlomo Mor Yosef bekannt gegeben. Seitens der Edah HaCharedit soll es massive Drohungen gegen das Krankenhaus gegeben haben und das Krankenhaus selbst erhöhte die Anzahl seines Wachpersonals. Viele Haredim folgen dem Edah - Aufruf, das Hadassah - Krankenhaus zu boykottieren und, unter anderem, lieber ins Shaarei Zedek - Krankenhaus zu wechseln.

Der Toldot Aharon Rebbe David Kahn gab weiterhin bekannt, dass seine Chassidim an keinerlei weiteren "Pro - Mutter - Demos" teilnehmen werden.

Bemerkenswert, dass der Rebbe endlich einmal ein Machtwort sprach ! Der ganze Fall ist eh schon zum Lokalpolitikum geworden, dennoch ist der Fall weiterhin Nr. 1 in der israelischen Presse.

Soweit zu den letzten Fakten und man muss die Untersuchungsergebnisse des Psychiaters Dr. Weil abwarten.

Montag, 20. Juli 2009

Update zum Fall der wegen Kindesmisshandlung angeklagten Mea Shearim Mutter

B"H

Gestern, am Spätnachmittag, hatte die wegen Kindesmisshandlung angeklagte Mea Shearim Mutter einen weiteren Anhörungstermin vor einem Jerusalemer Gericht. Richterin Shulamit Dotan setzte für heute (Montag) einen weiteren Termin an. Dieser sollte am Morgen stattfinden, doch da Rabbi Frohlich, bei dessen Familie besagte Mutter unter Hausarrest steht, aus persönlichen Gründen keine Zeit hat, wurde der Termin auf den Nachmittag (16.00 Uhr) angesetzt.

Es heißt, die Toldot Aharon - Frau sei bereit, sich in sofortige psychologische Behandlung zu begeben. Wenn möglich, soll eine erneute Gefängnishaft vermieden werden. Richterin Dotan soll heute darüber entscheiden und falls diese Entscheidung "erneute Haft" lauten sollte, sind weitere haredische Demos zu erwarten.

Der Fall wird in Israel heiß diskutiert und leider sehen die Leute nur eine Seite der Medaille. So jedenfalls wird es ihnen in der Presse präsentiert. Die Haredim fühlen sich verunglimpft, denn immer heißt es "die Haredim", ohne darauf aufmerksam zu machen, dass keineswegs die gesamte Gesellschaft beteiligt ist. Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat schürt die Kluft, denn er will sämtliche Bewohner Mea Shearims verklagen. Sie sollen die beschädigten Ampeln etc. zahlen. Mea Shearim hingegen schmiss ihm Tonnen von Müll vor das benachbarte Bildungsministerium (Kreuzung Mea Shearim / Shivtei Israel Street).

Jeder meint mittlerweile, in Foren berichten zu müssen, er sei ein Nachbar der Frau und kenne sie. Sollte die Frau in Mea Shearim oder dem Toldot Aharon Hinterhof leben, ist keiner der Kommentare in den Foren wahr. Jene Leute verfügen 1. über kein Internet gescheige denn PC - Kenntnisse und 2. sind sie der englischen Sprache nicht mächtig. Gruppen, die der "Edah HaCharedit" angeschlossen sind, unterrichten ihre Schulkinder nicht in der englischen Sprache.

Sonntag, 19. Juli 2009

Brit Milah Toldot Aharon / Rachmastrivka

B"H

Überraschenderweise ist der Toldot Aharon Rebbe David Kahn "immer noch" in Israel. Normalerweise befindet er sich im Sommermonat Juli auf urlaub in Österreich.

Die Ladaat - Site veröffentlichte ganz aktuelle Photos vom Rebbe bei einer Brit Milah (Beschneidungszeremonie) am Grabe des Rabbi Schimon Bar Yochai in Meron / Israel. Bei dem zweiten chassidischen Rebben auf den Photos handelt es sich um den Rebben der Chassidut Rachmastrivka.


Rechts im Bild: Der Toldot Aharon Rebbe David Kahn



Links zu den Toldot Aharon

Chassidut Toldot Aharon

Schiur (Vortrag) bei der Toldot Aharon Rebbitzen

Donnerstag, 9. Juli 2009

Gebete wider des Karta Parkhauses

B"H

Die antizionistische Edah HaCharedit rief zu einem gemeinsamen Gebet (Tehillim - Psalmen und Selichot) um die "Keduscha - Heiligkeit" Jerusalems zu wahren. Auch an diesem Schabbat wird Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat den Karta Parkplatz neben der Altstadt wieder öffnen und viele extreme Haredim sehen dadurch die Heiligkeit der Stadt in Gefahr.


Ich möchte darauf hinweisen, dass die Mehrheit der Haredim nicht dem zustimmt, was einige Extremisten vertreten. Eher das Gegenteil und man lehnt derlei Demos total ab !

4000 Haredim sollen beim gestrigen Gebet Mea Shearim dabei gewesen sein. Die Zahl stammt aus der israelischen Tageszeitung "Israel HaYom". Ehrlich gesagt schaut mir die ganze Veranstaltung aber eher nach einer One - Man - Show der Toldot Aharon aus.

Aufruf der Edah zum gestrigen Gebet.

Das untere Bild zeigt Junge, die zum Zeichen der Trauer einen Sack angezogen haben. Das Tragen eines Sackes sowie Asche auf die Stirn schmieren ist ein alter juedischer Brauch und Ausdruck der Trauer. Das Zeichen auf dem hinteren Teil des Sackes lautet: "Rettet Jerusalem".



Und wo waren die Frauen: Auf den Toldot Aharon Balkon !






Die Rabbis der Edah HaCharedit




Sämtliche Photos können hier eingesehen werden:

http://bhol.co.il/news_read.asp?id=10681&cat_id=2