B"H
Chanukkah bei den chassidischen Gruppen Karlin - Stolin und Toldot Avraham Yitzchak in Mea Shearim.
Mittwoch, 31. Dezember 2008
Dienstag, 30. Dezember 2008
Toldot Aharon, Toldot Avraham Yitzchak und die Mishkenot HaRoim
B"H
Am vergangenen Schabbat (Freitag abend) ging ich wie üblich zum Schabbatessen von Rabbi Mordechai Machlis. Ich kam eine Stunde zu früh an, denn das Abendgebet Maariv incl. Kabbalat Schabbat bei der chassidischen Gruppe Karlin – Stolin in Mea Shearim zog nicht nicht allzu lange hin. Dennoch sicher länger als in litvisch – haredischen Synagogen, wo alles recht schnell geht. Chassidim hingegen haben die Angewohnheit, ihre Gebete mit einer bedeutenden Kavanah (Konzentration) zu beten, was sich daher länger hinzieht.
Die Chassidut Karlin wurden von Rabbi Aharon dem Großen (1736 – 1772) gegründet, der wiederum ein Schüler des Maggid von Mezritch (Rabbi Dov Baer Friedman) war. Der Maggid war der Nachfolger des Baal Shem Tov und bei Karlin handelt es sich um einen Vorort der lithauischen Stadt Pinsk. Nicht, wie viele meinen. Rebbe Aharon der Große gründete das allererste chassidische Zentrum in Lithauen und schon bald gab es Karliner Chassidim auch in der Stadt Vilna, was wiederum einen Kampf mit dem berühmten Gaon von Vilna nach sich zog.
Heute sind die Karliner Chassidim Jerusalems in zwei Lager gespalten, aufgrunddessen dass in dernicht allzu langen Vergangenheit Probleme mit der Anerkennung des neuen Rebben gegeben hatte. Jener kleinere Teil, welcher den derzeitigen Rebben nicht anerkannte, spaltete sich ab und nennt sich heute Karlin – Pinsk. Der wesentlich größere Teil blieb zusammen und nennt sich Karlin – Stolin. Weiterhin haben die Stoliner eine großes Zentrum in New York. Der Karlin – Stoliner Rebbe Baruch Yaakov Meir Shochet verlegte seinen Wohnsitz in den Jerusalemer Vorort Givat Ze'ev, wo er allmählich viele seiner Chassidim um sich scharrt. Trotzdem, ein Großteil gehört nach wie vor zur Synagoge in Mea Shearim. Leider kommt der Rebbe selbst nur selten dorthin und gibt seinen chassidischen Tisch überwiegend in Givat Ze'ev. Auch am vergangenen Schabbat war er nicht in Jerusalem.
Sukkot - Feier in der Karlin - Stoliner Synagoge in Mea Shearim
Bei den Machlises waren überraschenderweise weniger Gäste anwesend als sonst mit mindestens 70 Leuten. Zum einen mag das daran liegen, dass am Schabbat von Chanukkah viele Leute anderswo eingeladen sind. Und es war nicht "nur" Schabbat Chanukkah, sondern gleichzeitig Rosh Chodesh, der Beginn des neuen jüdischen Monat (diesesmal TEVET). Eine mehrfache Keduscha (Heiligkeit) also; ein Thema, was auch bei den Machlises zur Sprache kam. Obwohl der riesige Küchenherd der Familie am Nachmittag zuvor seinen Geist aufgab, managte man doch noch Dank der Nachbarschaftsmithilfe ein tolles Schabbatessen zu servieren.
Danach ging ich zu dei verschiedenen chassidischen Tischen:
Zuerst zu den Toldot Aharon wo alles total überfüllt war. Kein Wunder, denn es war ja Chanullah und Rosh Chodesh. Nicht nur, dass die Frauen der Toldot Aharon fast sämtliche Metallbänke besetzt hatten; nach und nach kamen auch immer mehr Besuchergruppen (meist Nationalrelig. oder haredische Seminargirls) an und versuchten sich irgendwo dazwischen zuklemmen, um den Rebben sowie seine Chassidim im Erdgeschoß zu sehen. Die weitläufige Frauenempore war so voll, dass ich noch nicht einmal in die Nähe der Mechitzah (Trennwand zu den Männern) gelangte. Bei den Toldot Aharon besteht die Mechitzah überwiegend aus riesigen Glasfenstern und man hat einen herrlichen Blick über Hunderte Chassidim und dem Rebben David Kahn.
Eine der Frauen drehte sich um und bat mir einen Platz inmitten all der anderen Mitglieder an. Schließlich seien wir ja alle hier um etwas zu sehen, meinte sie augenzwinkernd. Ich nutzte die Gelegenheit sogleich um mich zu erkundigen, ob die Rebbitzen der Gruppe in der folgenden Woche einen Schiur (Vortrag) gibt, denn der letzte fiel wegen Chanukkah aus. Leider wusste die Frau nicht Bescheid und so muss ich mir die Antwort auf anderem Wege suchen. Zwar stand die Rebbitzen an dem Abend nur wenige Meter von uns entfernt, doch war der Andrang so groß, dass ich mich nicht auch noch zwischen den anderen Frauen durchquetschen wollte.
Rebbe David Kahn war in gewohnt guter Stimmung, nur auf der Frauenempore war es viel zu heiß und die Menschenmenge atmete jeglichen Sauerstoff weg. Gerne wäre ich länger geblieben, brauchte jedoch frische Luft und entschloß mich, zur nächsten Gruppe zu gehen.
Die Toldot Avraham Yitzchak sind eine 12 Jahre alte Abspaltung der Toldot Aharon, tragen jedoch die gleiche Kleidung und sind äußerlich eigentlich gar nicht zu unterscheiden. Insgesamt aber sind beide Gruppen unabhängig voneinander, wobei die Toldot Aharon sich eher an Satmar orientieren und die Toldot Avraham Yitzchak viele Bräuche der Chassidut Vishnitz übernahmen, da der derzeitige Rebbe Shmuel Yaakov Kahn (der ältere Bruder von Rabbi David Kahn) beim Vishnitzer Rebben lernte. Beide Gruppen liegen räumlich sehr nahe beieinander. Die Toldot Aharon in der Shivtei Israel Street und die Avraham Yitzchak im Markt von Mea Shearim. Bei den Avraham Yitzchak erwartete mich übrigens das gleiche überfüllte Bild und somit machte ich mich nach kurzer Zeit zu meiner dritten Station auf.
Die "Mishkenot HaRoim" sind keine klassische chassidische Gruppe in dem Sinn, sondern eher eine Organisation oder Zweckgemeinschaft vieler Chassidim anderer Gruppen, die alle dasselbe Ziel verfolgen: den Antizionismus. Immerhin aber haben die Mishkenot HaRoim einen eigenen Rebben (Rabbi Chaim Rabinovitch) und sind Mitglied der antizionistischen Dachvereinigung "Edah HaCharedit". So mancher Haredi nennt die Mishkenot HaRoim sogar "Zeloten", denn sie können ziemlich radikal im eigenen Stadtteil gegen andere Haredim vorgehen.
Leider war dort der Tisch schon zuende und Rabbi Rabinovich verabschiedete sich von seinen Chassidim. Ein weiterer chassidischer Brauch ist es, den Rebben nach dem Tisch heimzubegleiten und dies taten ca. 40 Anhänger der Mishkenot HaRoim. Ich sah sie draußen begeistert ihrem Rebben hinterherlaufen.
Am vergangenen Schabbat (Freitag abend) ging ich wie üblich zum Schabbatessen von Rabbi Mordechai Machlis. Ich kam eine Stunde zu früh an, denn das Abendgebet Maariv incl. Kabbalat Schabbat bei der chassidischen Gruppe Karlin – Stolin in Mea Shearim zog nicht nicht allzu lange hin. Dennoch sicher länger als in litvisch – haredischen Synagogen, wo alles recht schnell geht. Chassidim hingegen haben die Angewohnheit, ihre Gebete mit einer bedeutenden Kavanah (Konzentration) zu beten, was sich daher länger hinzieht.
Die Chassidut Karlin wurden von Rabbi Aharon dem Großen (1736 – 1772) gegründet, der wiederum ein Schüler des Maggid von Mezritch (Rabbi Dov Baer Friedman) war. Der Maggid war der Nachfolger des Baal Shem Tov und bei Karlin handelt es sich um einen Vorort der lithauischen Stadt Pinsk. Nicht, wie viele meinen. Rebbe Aharon der Große gründete das allererste chassidische Zentrum in Lithauen und schon bald gab es Karliner Chassidim auch in der Stadt Vilna, was wiederum einen Kampf mit dem berühmten Gaon von Vilna nach sich zog.
Heute sind die Karliner Chassidim Jerusalems in zwei Lager gespalten, aufgrunddessen dass in dernicht allzu langen Vergangenheit Probleme mit der Anerkennung des neuen Rebben gegeben hatte. Jener kleinere Teil, welcher den derzeitigen Rebben nicht anerkannte, spaltete sich ab und nennt sich heute Karlin – Pinsk. Der wesentlich größere Teil blieb zusammen und nennt sich Karlin – Stolin. Weiterhin haben die Stoliner eine großes Zentrum in New York. Der Karlin – Stoliner Rebbe Baruch Yaakov Meir Shochet verlegte seinen Wohnsitz in den Jerusalemer Vorort Givat Ze'ev, wo er allmählich viele seiner Chassidim um sich scharrt. Trotzdem, ein Großteil gehört nach wie vor zur Synagoge in Mea Shearim. Leider kommt der Rebbe selbst nur selten dorthin und gibt seinen chassidischen Tisch überwiegend in Givat Ze'ev. Auch am vergangenen Schabbat war er nicht in Jerusalem.
Sukkot - Feier in der Karlin - Stoliner Synagoge in Mea Shearim
Bei den Machlises waren überraschenderweise weniger Gäste anwesend als sonst mit mindestens 70 Leuten. Zum einen mag das daran liegen, dass am Schabbat von Chanukkah viele Leute anderswo eingeladen sind. Und es war nicht "nur" Schabbat Chanukkah, sondern gleichzeitig Rosh Chodesh, der Beginn des neuen jüdischen Monat (diesesmal TEVET). Eine mehrfache Keduscha (Heiligkeit) also; ein Thema, was auch bei den Machlises zur Sprache kam. Obwohl der riesige Küchenherd der Familie am Nachmittag zuvor seinen Geist aufgab, managte man doch noch Dank der Nachbarschaftsmithilfe ein tolles Schabbatessen zu servieren.
Danach ging ich zu dei verschiedenen chassidischen Tischen:
Zuerst zu den Toldot Aharon wo alles total überfüllt war. Kein Wunder, denn es war ja Chanullah und Rosh Chodesh. Nicht nur, dass die Frauen der Toldot Aharon fast sämtliche Metallbänke besetzt hatten; nach und nach kamen auch immer mehr Besuchergruppen (meist Nationalrelig. oder haredische Seminargirls) an und versuchten sich irgendwo dazwischen zuklemmen, um den Rebben sowie seine Chassidim im Erdgeschoß zu sehen. Die weitläufige Frauenempore war so voll, dass ich noch nicht einmal in die Nähe der Mechitzah (Trennwand zu den Männern) gelangte. Bei den Toldot Aharon besteht die Mechitzah überwiegend aus riesigen Glasfenstern und man hat einen herrlichen Blick über Hunderte Chassidim und dem Rebben David Kahn.
Eine der Frauen drehte sich um und bat mir einen Platz inmitten all der anderen Mitglieder an. Schließlich seien wir ja alle hier um etwas zu sehen, meinte sie augenzwinkernd. Ich nutzte die Gelegenheit sogleich um mich zu erkundigen, ob die Rebbitzen der Gruppe in der folgenden Woche einen Schiur (Vortrag) gibt, denn der letzte fiel wegen Chanukkah aus. Leider wusste die Frau nicht Bescheid und so muss ich mir die Antwort auf anderem Wege suchen. Zwar stand die Rebbitzen an dem Abend nur wenige Meter von uns entfernt, doch war der Andrang so groß, dass ich mich nicht auch noch zwischen den anderen Frauen durchquetschen wollte.
Rebbe David Kahn war in gewohnt guter Stimmung, nur auf der Frauenempore war es viel zu heiß und die Menschenmenge atmete jeglichen Sauerstoff weg. Gerne wäre ich länger geblieben, brauchte jedoch frische Luft und entschloß mich, zur nächsten Gruppe zu gehen.
Die Toldot Avraham Yitzchak sind eine 12 Jahre alte Abspaltung der Toldot Aharon, tragen jedoch die gleiche Kleidung und sind äußerlich eigentlich gar nicht zu unterscheiden. Insgesamt aber sind beide Gruppen unabhängig voneinander, wobei die Toldot Aharon sich eher an Satmar orientieren und die Toldot Avraham Yitzchak viele Bräuche der Chassidut Vishnitz übernahmen, da der derzeitige Rebbe Shmuel Yaakov Kahn (der ältere Bruder von Rabbi David Kahn) beim Vishnitzer Rebben lernte. Beide Gruppen liegen räumlich sehr nahe beieinander. Die Toldot Aharon in der Shivtei Israel Street und die Avraham Yitzchak im Markt von Mea Shearim. Bei den Avraham Yitzchak erwartete mich übrigens das gleiche überfüllte Bild und somit machte ich mich nach kurzer Zeit zu meiner dritten Station auf.
Die "Mishkenot HaRoim" sind keine klassische chassidische Gruppe in dem Sinn, sondern eher eine Organisation oder Zweckgemeinschaft vieler Chassidim anderer Gruppen, die alle dasselbe Ziel verfolgen: den Antizionismus. Immerhin aber haben die Mishkenot HaRoim einen eigenen Rebben (Rabbi Chaim Rabinovitch) und sind Mitglied der antizionistischen Dachvereinigung "Edah HaCharedit". So mancher Haredi nennt die Mishkenot HaRoim sogar "Zeloten", denn sie können ziemlich radikal im eigenen Stadtteil gegen andere Haredim vorgehen.
Leider war dort der Tisch schon zuende und Rabbi Rabinovich verabschiedete sich von seinen Chassidim. Ein weiterer chassidischer Brauch ist es, den Rebben nach dem Tisch heimzubegleiten und dies taten ca. 40 Anhänger der Mishkenot HaRoim. Ich sah sie draußen begeistert ihrem Rebben hinterherlaufen.
Montag, 29. Dezember 2008
"Schabbes, Schabbes"
B"H
Einige von uns mögen die Erfahrung schon gemacht haben:
Da geht jemand am Schabbat durch ein religiöses Viertel und entweder tut er etwas, was in den Augen der Bewohner nicht gerade "schabbesdick - dem Schabbat angemessen" erscheint oder derjenige wird selber Zeuge einer Szene, in welcher z.B. Haredim einen Stadtteilbesucher darauf aufmerksam machen.
Wer sich in haredischen Stadtteilen am Schabbat nicht angemessen benimmt, der kann schon einmal angemacht werden. Normalerweise "angemacht" und nicht "zusammengeschlagen werden", wie Einige es so gerne immer behaupten.
Man sollte nicht gerade am Handy sprechend durch den entsprechenden Stadtteil laufen. Auch Kameras sind am Schabbat NICHT erwünscht !
Am letzten Schabbat sah ich neben der haredischen Straße Shmuel HaNavi in Jerusalem eine junge blonde Touristin mit einer Digitalkamera sitzen. Sie hantierte mit der Kamera und suchte anscheinend die richtige Einstellung. Ich überlegte schon, ob ich sie darauf aufmerksam machen solle, dass sie sich hier in einem relig. Stadtteil befindet und sie Ärger provoziert. Doch schon kamen zwei haredische Teenies an und beide begannen sich vor der Touristin zu positionieren und "Schabbes, Schabbes" zu rufen.
Die Touristin liess sich nicht stören und hantierte weiter an ihrer Kamera. Die beiden Jungs standen da und wussten auch nicht so recht was sie amchen sollten und schauten mich an. Ich dachte mir "Soll ich was sagen oder nicht ?".
Am Ende gingen die beiden Teens unverrichteter Dinge weiter und ich tat dasselbe. Was mich störte, war die unglaubliche Frechheit der Touristin sich mitten am Schabbat in einen haredischen Stadtteil zu begeben um zu filmen.
Manche Leser sagen jetzt wieder, dass ja jeder das tun und machen koenne, was er wolle und die Straße gehöre schließlich jedem. Allerdings bin ich der Meinung, dass man in haredischen Stadtteilen schon eine gewisse Art von Respekt zeigen sollte und nicht einfach sensationslustig herumtrampelt.
Einige von uns mögen die Erfahrung schon gemacht haben:
Da geht jemand am Schabbat durch ein religiöses Viertel und entweder tut er etwas, was in den Augen der Bewohner nicht gerade "schabbesdick - dem Schabbat angemessen" erscheint oder derjenige wird selber Zeuge einer Szene, in welcher z.B. Haredim einen Stadtteilbesucher darauf aufmerksam machen.
Wer sich in haredischen Stadtteilen am Schabbat nicht angemessen benimmt, der kann schon einmal angemacht werden. Normalerweise "angemacht" und nicht "zusammengeschlagen werden", wie Einige es so gerne immer behaupten.
Man sollte nicht gerade am Handy sprechend durch den entsprechenden Stadtteil laufen. Auch Kameras sind am Schabbat NICHT erwünscht !
Am letzten Schabbat sah ich neben der haredischen Straße Shmuel HaNavi in Jerusalem eine junge blonde Touristin mit einer Digitalkamera sitzen. Sie hantierte mit der Kamera und suchte anscheinend die richtige Einstellung. Ich überlegte schon, ob ich sie darauf aufmerksam machen solle, dass sie sich hier in einem relig. Stadtteil befindet und sie Ärger provoziert. Doch schon kamen zwei haredische Teenies an und beide begannen sich vor der Touristin zu positionieren und "Schabbes, Schabbes" zu rufen.
Die Touristin liess sich nicht stören und hantierte weiter an ihrer Kamera. Die beiden Jungs standen da und wussten auch nicht so recht was sie amchen sollten und schauten mich an. Ich dachte mir "Soll ich was sagen oder nicht ?".
Am Ende gingen die beiden Teens unverrichteter Dinge weiter und ich tat dasselbe. Was mich störte, war die unglaubliche Frechheit der Touristin sich mitten am Schabbat in einen haredischen Stadtteil zu begeben um zu filmen.
Manche Leser sagen jetzt wieder, dass ja jeder das tun und machen koenne, was er wolle und die Straße gehöre schließlich jedem. Allerdings bin ich der Meinung, dass man in haredischen Stadtteilen schon eine gewisse Art von Respekt zeigen sollte und nicht einfach sensationslustig herumtrampelt.
Aktuelle Photos des "Schomrei Emunim" Rebben
B"H
Hier einige aktuelle Photos des Shomrei Emunim Rebben Avraham Chaim Roth, dem Sohn des legendären Gründers der chassidischen Gruppe Toldot Aharon, Rebbe Aharon Roth.
Der derzeitige Rebbe der Schomrei Emunim, welche in Bnei Brak bei Tel Aviv sowohl als auch in Mea Shearim / Jerusalem ansässig sind, verbrennt hier die übriggebliebenen Dochte der mit Öl gezündeten Chanukkah - Kerzen. Laut dem "Schulchan Aruch - Code of Jewish Law) darf kein Jude nach Chanukkah einen weiteren Nutzen aus den Kerzen bzw. dem Öl ziehen. Einzelheiten gibt es hier:
http://www.dailyhalacha.com/Display.asp?ClipID=1559


Sämtliche Photos können hier eingesehen werden: http://bhol.co.il/forum/topic.asp?topic_id=2546795&forum_id=771
Hier einige aktuelle Photos des Shomrei Emunim Rebben Avraham Chaim Roth, dem Sohn des legendären Gründers der chassidischen Gruppe Toldot Aharon, Rebbe Aharon Roth.
Der derzeitige Rebbe der Schomrei Emunim, welche in Bnei Brak bei Tel Aviv sowohl als auch in Mea Shearim / Jerusalem ansässig sind, verbrennt hier die übriggebliebenen Dochte der mit Öl gezündeten Chanukkah - Kerzen. Laut dem "Schulchan Aruch - Code of Jewish Law) darf kein Jude nach Chanukkah einen weiteren Nutzen aus den Kerzen bzw. dem Öl ziehen. Einzelheiten gibt es hier:
http://www.dailyhalacha.com/Display.asp?ClipID=1559
Sämtliche Photos können hier eingesehen werden: http://bhol.co.il/forum/topic.asp?topic_id=2546795&forum_id=771
Sonntag, 28. Dezember 2008
Großversammlung in Ge'ulah / Jerusalem
B"H
Am Mittwoch, 31.12.2008, findet am Kikar Schabbat im Jerusalemer Stadtteil Ge'ulah (neben Mea Shearim) eine Großversammlung statt. Anlaß sind die "Schloschim" (30 Tage) nach dem Terrorattentat in Mumbai / Indien.
Auf der geplanten haredischen (ultra - orthod.) Großveranstaltung soll Einheit bewiesen werden. Mehrere bekannte führende Rabbiner aller haredischen Richtungen haben angeblich ihre Teilnahme angekündigt.
Die Namen der Rabbiner wurden jedoch noch nicht bekannt gegeben, aber dafür schon etwas anderes:
Die Teilnahme an der geplanten Großveranstaltung ist aus Anstandsgründen nur Männern gestattet !
Am Mittwoch, 31.12.2008, findet am Kikar Schabbat im Jerusalemer Stadtteil Ge'ulah (neben Mea Shearim) eine Großversammlung statt. Anlaß sind die "Schloschim" (30 Tage) nach dem Terrorattentat in Mumbai / Indien.
Auf der geplanten haredischen (ultra - orthod.) Großveranstaltung soll Einheit bewiesen werden. Mehrere bekannte führende Rabbiner aller haredischen Richtungen haben angeblich ihre Teilnahme angekündigt.
Die Namen der Rabbiner wurden jedoch noch nicht bekannt gegeben, aber dafür schon etwas anderes:
Die Teilnahme an der geplanten Großveranstaltung ist aus Anstandsgründen nur Männern gestattet !
Mittwoch, 24. Dezember 2008
Die Rebbes und "Hadlakat Nerot"
B"H
In der Chassidut ist das Zünden der Chanukkah Kerzen
(הדלקת נרות) eine sehr spirituelle Angelegenheit und wird daher sehr ernst genommen.
Hier eine Reihe von Photos verschiedener bekannter chassidischer Rebbes beim Anzünden ihrer Kernzen.
Sämtliche Bilder können hier angeschaut werden:
http://www.bhol.co.il/news_read.asp?id=7759&cat_id=2

Der Belzer Rebbe Yissachar Dov Rokeach.

Der Lubavitcher Rebbe Menachem Mendel Schneerson z"l.

Der Gerrer (Gur) Rebbe Yaakov Aryeh Alter.
In der Chassidut ist das Zünden der Chanukkah Kerzen
(הדלקת נרות) eine sehr spirituelle Angelegenheit und wird daher sehr ernst genommen.
Hier eine Reihe von Photos verschiedener bekannter chassidischer Rebbes beim Anzünden ihrer Kernzen.
Sämtliche Bilder können hier angeschaut werden:
http://www.bhol.co.il/news_read.asp?id=7759&cat_id=2

Der Belzer Rebbe Yissachar Dov Rokeach.

Der Lubavitcher Rebbe Menachem Mendel Schneerson z"l.

Der Gerrer (Gur) Rebbe Yaakov Aryeh Alter.
Dienstag, 23. Dezember 2008
Musik von Breslov
B"H
Die Nanas von Chassidut Breslov und ihr spirituelles Oberhaupt Rabbi Israel Odesser z"l.
Die Message der Breslover Nanas im Video ist: "Rak Lismoach kol Hazman veMechayech - Be happy all the time and smile !"
Selbst wenn jemand traurig or depressiv ist, sollte er trotzdem versuchen, fröhlich zu sein. Die Lehre von Rabbi Nachman von Breslov besagt, dass derjenige dann eventuell tatsächlich fröhlich und seine melancholische Stimmung vergessen wird.
Die Nanas (Na Nach Nachma Nachman Me'Uman und Anhaenger des Rabbi Israel Odesser z"l) werden innerhalb des Breslov Movements etwas herabgesetzt und als Hippies betrachtet. Die originalen Breslover aus Mea Shearim akzeptieren eh niemanden, der von ausserhalb kommt und sich als Breslover Chassid ausgibt. Die Nanas jedenfalls treten weiterhin öffentlich mit ihrer Mantra "Na Nach Nachma Nachman Me'uman" in Erscheinung und erwerben sich so viele Sympathien ihres Publikums.
Die Nanas von Chassidut Breslov und ihr spirituelles Oberhaupt Rabbi Israel Odesser z"l.
Die Message der Breslover Nanas im Video ist: "Rak Lismoach kol Hazman veMechayech - Be happy all the time and smile !"
Selbst wenn jemand traurig or depressiv ist, sollte er trotzdem versuchen, fröhlich zu sein. Die Lehre von Rabbi Nachman von Breslov besagt, dass derjenige dann eventuell tatsächlich fröhlich und seine melancholische Stimmung vergessen wird.
Die Nanas (Na Nach Nachma Nachman Me'Uman und Anhaenger des Rabbi Israel Odesser z"l) werden innerhalb des Breslov Movements etwas herabgesetzt und als Hippies betrachtet. Die originalen Breslover aus Mea Shearim akzeptieren eh niemanden, der von ausserhalb kommt und sich als Breslover Chassid ausgibt. Die Nanas jedenfalls treten weiterhin öffentlich mit ihrer Mantra "Na Nach Nachma Nachman Me'uman" in Erscheinung und erwerben sich so viele Sympathien ihres Publikums.
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