Montag, 30. November 2009

Verlobung in Nikolsburg



Verlobung vom Sohn des Rebben

Mehr Photos gibt es HIER !

Die Nikolsburger website: http://www.nikolsburg.org/

Der Nikolsburger Rebbe ist ebenso auf Facebook zu finden.:-)
Gibt es die Gruppe eigentlich nur in New York oder leben Nikolsburger Chassidim auch in Israel ?

Sonntag, 29. November 2009

Aktuelle Pashkevilim (Mitteilungsposter) aus Mea Shearim



Wenn verschiedene haredische Gruppierungen schon gegen das Tragen der Perücke (Scheitel) sind, sollten sie wenigstens ihren Protest mit "sauberen" Thoramittel fuehren und keine Videos ausgeben. Eine heilige jüdische Familie schaut keine Videos !

Hintergrund: In vielen haredischen Kreisen tragen verheiratete Frauen als Kopfbedeckung eine Perücke. Entweder hergestellt aus echtem oder aus Kunsthaar.




Oben und unten: Gegen den Chiphersteller INTEL (Jerusalem) und dessen Produktion am Schabbat.









Rabbi Yosef Shalom Eliyashiv spricht sich gegen das Tragen einer Perücke / Perücke aus nichtjüdischem echten Haar aus.

Perückengegner sagen, dass wenn eine haredische Frau ihr Haar anhand einer Perücke bedeckt, sie aussieht wie eine Prostituierte! Viele Perücken sind so produziert, dass man sie glatt für echtes Haar halten kann. Entweder macht es die Frau hübscher oder der Mann sieht von Weitem gar nicht mehr, dass es sich da um eine verheiratete Frau handelt.

Donnerstag, 26. November 2009

Wieviele Rabbiner gibt es in der Chassidut BELZ ?



B"H

Wieviele Rabbiner gibt es in der Chassidut BELZ ?

Genau diese Frage ich ich neulich einem Belzer Chassid und seine Antworten fielen für mich überraschend aus:

"Innerhalb unserer Gruppe gibt es nur ca. 60 Rabbiner. Um bei uns Rabbiner zu werden, muss jemand schon ein richtiger ernsthafter "Talmid Chacham - weise" sein. Nicht jeder Hansel wird einfach eben mal so Rabbiner. Und diese gelehrten Rabbiner in Belz arbeiten vorwiegend als Dayanim (Richter) oder in der Art. Nicht nur in Belz ist das so; offenbar bestehen in anderen chassidischen Gruppen die gleichen Ansichten. Die breite Masse beschränkt sich darauf, "Schüler" zu sein und kein Rabbiner. Selbst die Lehrer an unseren Schulen tragen nicht den Titel "Rabbi".

Meine Frage:

Kann ein Baal Teschuva (geborener Jude, der im späteren Verlauf des Lebens relig. wird) Rabbiner in Belz werden. Vorausgesetzt er hat das Zeug dazu ? Oder kann er zumindest als Lehrer arbeiten?


Der Belzer:

"Ein Baal Teschuva kann in Belz nicht Rabbiner werden. Nicht, weil er Baal Teschuva ist, sondern weil er eben nicht den Level / Wissensstand eines geborenen Chassid erreicht. Falls ja, dann wird er trotzdem niemals 100 % zur Gruppe gehören. Vielleicht kann es 90 % erreichen, doch ein richtiger Chassid wird er nie. Man muss schon in soetwas hineingeboren werden !
Viele Baalei Teschuva meinen, sie seien IN, sobald sie einer chassidischen Gruppe beitreten, doch das ist ein Irrglaube. Niemals erreichen sie denselben Status wie ein geborener Chassid.
Allerdings kann er Leherer werden, wenn es auch momentan keinen solchen bei uns gibt".

Meine Frage:

Warum sagt Ihr das den Baalei Teschuva, die Mitglied in Belz werden, nicht ? Oder sagt Ihr denen das Gleiche, wie Du mir gerade berichtest ?

Der Belzer antwortet grinsend:

"Wenn wir denen das sagen täten, würde ja niemand mehr Baal Teschuva werden".

Was soll ich sagen ? Nicht nur der Belzer berichtete mir seine Meinungen, vielmehr hörte ich all das schon zuvor. Egal, ob bei Gur, Toldot Aharon oder Ruzhin - Boyan. Nichts ginge über einen geborenen Chassid.

Wenn ein Baal Teschuva Mitglied in einer chassidischen Gruppe werden will, sollte er sich meiner Meinung nach darauf beschränken, in deren Synagogen zu gehen und die Minhagim (Bräuche) zu halten. Ich jedenfalls täte nichts unterschreiben und keiner Gruppe offiziell betreten.

Warum ?

Weil ich nicht der Typ bin, der unbedingt hineinzwängen will, wo er nicht hingehört. Andererseits wäre ich mir nicht gerade wohl in meiner Haut.

Montag, 23. November 2009

Die Familie der angeklagten Mea Shearim Mutter daheim





Hier alles zum Fall der wegen Kindesmisshandlung angeklagten Mutter:

http://chassidicstories.blogspot.com/search/label/Mutter%20-%20Skandal

Satmar baut weiter

B"H

Nach einer ewig langen Pause baut die chassidische Gruppe Satmar nun weiter an ihrem geplanten mehrstöckigen Hochhaus in der Jerusalemer Raoul Wallenberg Street. Einer der zwei Satmarer Rebbe, Rabbi Aharon Teitelbaum, weihte das neue "Kiryat Yoel" schon vor mehr als einem Jahr ein, doch kurz darauf kam es zum Baustopp.

Dazu schrieb ich im November 2008 für das Online Magazin "Vos iz Neias" einen Artikel. Damals besagten meine Quellen, dass der Baustopp erfolgte, weil Satmar von der weltweiten Wirtschaftskrise nicht verschont blieb und einfach kein Geld mehr hatte. Bei Satmar ging man auf die Barrikaden argumentierte, dass die zionistische Stadtverwaltung Jerusalem keine Bauerlaubnis erteilt hatte. Hierzu jedoch kann ich folgendes aus Erfahrung sagen:

Falls dem tatsächlich so gewesen sein sollte, wären die Satmarer die ersten gewesen, die dem damaligen Bürgermeister Uri Lupolianski das Leben zur Hölle gemacht hätten. Aber nicht dergleichen geschah und so gehe ich auch weiterhin von einer Finanzkrise aus. Das ist keine Schande und nun haben die Satmarer eh ihr Bauvorhaben wieder aufgenommen.



Im November 2008: Jerusalems Kiryat Yoel im Baustopp.

Photo: TAB

Sonntag, 22. November 2009

Toldot Avraham Yitzchak Rebbe betrauert seinen Schwiegersohn

B"H

Der Schwiegersohn des Toldot Avraham Yitzchak Rebben, Rabbi Aryeh Leibush Teitelbaum (Chassidut Satmar), wurde vor einem Jahr zusammen mit dem Ehepaar Holtzberg und weiteren Anwesenden im Chabad - House von Mumbai ermordet.



Hier die Gedenkfeier an den Schwiegersohn, die jetzt in Mea Shearim stattfand:

http://www.kikar.net/article.php?id=21960

Chassidische Stories vom Baal Shem Tov

B"H

Die kalte Jahreszeit ist angebrochen und Chanukkah steht vor der Tür. Da kommen ein paar chassidische Geschichten vom Baal Shem Tov, Kurzform: Bescht, (ca. 1700 - 1760) gerade recht.

1. Das Gebet des Baal Shem Tov erzeugt Regen

Der Baal Shem Tov wird in der Literatur in Kurzform BESCHT genannt !

Es gab eine Zeit, in der kein Tropfen Regen fiel und die Nichtjuden begannen, ihre Götzen hervorzuholen und diese, wie damals Brauch, durchs Dorf zu tragen, um so Regen zu erbitten. Einmal sagte der Bescht zu einem Boten: "Teile allen Juden der Umgebung mit, sie mögen hier für eine Minyan (zehn jüdische Männer) zusammenkommen".
Weiterhin verkündete der Baal Shem Tov einen Fastentag, wie so oft bei Trockenheiten üblich. Er selber betete vor dem Thoraschrein und die Juden verlängerten ihre Gebete.

Ein Nichtjude fragte: "Warum habt ihr heute solange gebetet ? Und warum gab es einen solch riesigen Aufschrei bei Euch ?"
Der Bote sagte ihm die Wahrheit, die da lautete, dass die Juden für Regen beteten. Daraufhin machte sich der Nichtjude über ihn lustig und sagte, dass sie alle mit ihren Götzen ausgezogen waren und dies keinen Regen hervorbrachte. Warum sollen da die Gebete der Juden mehr Erfolg haben ?

Der Bote teilte dem Baal Shem Tov die Worte des Nichtjuden mit und Letzterer erwiderte: "Sag dem Nichtjuden, dass es heute noch regnen wird".
Und so war es.


2. Die kranke Frau

Rabbi Nachum von Chernobyl über den Baal Shem Tov:

Einmal besuchte der Bescht die jüdische Gemeinde in Chmielnik. Dort war die Frau eines Korrekturlesers sehr krank geworden. Das Gasthaus, in welchem der Baal Shem Tov nächtigte, befand sich nahe des Hauses des Rabbiners. Der Korrekturleser ging zum Baal Shem Tov und fragte ihn nach einer Heilung für seine Frau. Der Bescht aber weigerte sich, ihm diese zu geben. Im Gegenteil der Baal Shem Tov wurde ärgerlich und rief dem Bittsteller ein paar unfreundliche Worte zu. Dies wiederum irritierte den Rabbiner des Ortes.

Am Abend als alle Gäste gegangen waren, fragte der Rabbiner den Baal Shem Tov, warum er dem Mann die Heilung dessen Gattin verweigert habe.
Der Bescht antwortete: "Sie ist eine fromme Frau und sie beschützt mit ihrer Schwäche diese Stadt vor den Räubern im Wald. Sobald die Räuber aus dem Wald verschwinden, wird die Frau automatisch wieder gesunden".

Der Rabbiner fragte weiter, warum er (der Bescht) denn so ärgerlich auf den Korrekturleser reagierte. "Ich sah, dass das Himmlische Gericht ihn eventuell anklagen wollte und durch meinen Ärger habe ich das Himmlische Gericht umgestimmt".